Heute empfängt der FC Tuggen den FC Basel. Ausser Gefecht gesetzt ist ausgerechnet der erfahrenste Tuggner Spieler Daniel Senn.

Senn 1 Jubel beim Tor Sion
Captain Senn traf im Cup schon gegen Sion - nun fehlt er gegen Basel (Archivbild)

 

Der Herbst kann unfreundlich sein – nicht nur aus meteorologischer Sicht, sondern auch aus fussballerischer Perspektive – besonders für den FC Tuggen. Am Wochenende reiste der Promotion-League-Verein mit einer Enttäuschung und ohne Punkte aus Bavois ab. Besonders bitter: Die Märchler verloren beim Erstligaaufsteiger mit Blick auf die heutige Cuppartie zwei Spieler. Einerseits Aussenverteidiger Andrei Herlea, der in der 80. Minute nach einem Foul direkt die rote Karte gesehen hatte, auf der anderen Seite Daniel Senn, der sich während der Partie die Schulter ausgekugelt hatte und für den das Spiel damit zu Ende war.

Achtmal gegen Basel gespielt
Seit gestern ist klar: Der Captain wird auch heute Abend fehlen. «Es ist absolut bitter. Aber was willst du machen?», fragt Senn enttäuscht. Die Schmerzen seien einfach zu stark, der Respekt vor bleibenden Verletzungen zu gross. «Momentan strahlen die Schmerzen auf den Nacken und in den Rücken aus. Aber ich hoffe, es bleibt nur bei den Schmerzen und dass nicht mehr kaputt gegangen ist.» Die gestrige MRI-Untersuchung soll Senn demnächst Gewissheit geben.

Nun fehlt der Captain, der seit über sieben Jahren für Tuggen aufläuft, im Spiel gegen Basel. Ausgerechnet Senn, der bereits acht Mal gegen die Bebbi gespielt hat. Ausgerechnet Senn, der über 50 Spiele in der Super League absolviert hat und der mit Schaffhausen den Baslern zweimal ein Unentschieden abgerungen hat. Ausgerechnet Senn, der 33-jährige Routinier und (Abwehr-)Dirigent im Kader der durchschnittlich 25,3 Jahre alten Akteure. Senn weiss, wie man sich auf eine solche Partie vorbereitet. Sein Tipp an die Teamkollegen: «Das Spiel geniessen, nicht verkrampfen und keine Angst haben.» Einfache Worte, die im Team, aus dem nur noch Raymond Tinner vor drei Jahren in der Startelf gegen Basel gestanden hat, viel bewirken könnten. Senn sagt, dass er jeweils auch nervös gewesen sei, «aber das muss man nicht – es ist nur ein Spiel, in dem man nichts verlieren kann.» Mit dieser Einstellung stand Senn auch im Cupspiel gegen Sion auf dem Feld (26.11.2011) und zimmerte den Ball in der 70. Minute zum vielumjubelten 1:1-Ausgleich in die Maschen (im Bild).

Basel ohne Steffen und Hoeg
Die Rolle des Captains wird nun wohl Santana übernehmen, der zweite langjährige FCT-Spieler. Santana dürfte im zentralen Mittelfeld mit Davide D’Acunto gesetzt sein. Im Gegensatz dazu ist das Trainerduo Adrian Allenspach und Albert «Gusti» Geiger aber gezwungen, einige Änderungen in der Viererabwehrkette vorzunehmen. Denn Innenverteidiger Tinner, der Stammspieler, der gegen Bavois krank war, kehrt zurück und dürfte die Position von Augusto Canzian einnehmen, der am Samstag auflief. Anstelle von Senn dürfte Vladet Istrefi als Aussenverteidiger starten, und Dominik Schiendorfer könnte den Platz von Andrei Herlea einnehmen. Im offensiven Mittelfeld und im Sturm haben Allenspach/Geiger hingegen mehr Spielraum. Marsel Stevic und Erzan Murtisi (Mittelfeld) sowie Anes Zverotic und Dominik Kuhn (Sturm) dürften aber die besten Chancen auf die Startelf haben.

Bei Basel ist die Startformation derzeit völlig offen. Trainer Urs Fischer wird womöglich erst nach dem Abschlusstraining, das die Basler heute von 10 bis 12 Uhr auf dem Fussballplatz Rappenmöösli in Einsiedeln absolvieren, entscheiden. Sicher ist, dass Verteidiger Daniel Hoegh und Mittelfeldspieler Renato Steffen krankheitshalber fehlen werden. Es ist aber durchaus vorstellbar, dass sich Fischer, der mit dem FCB nur eines der letzten fünf Spiele gewonnen hat (3:0 gegen Luzern; Unentschieden gegen Thun und Lugano, Niederlage gegen Arsenal und Paris Saint-German), nicht verspekulieren will und daher mit seinen Stammkräften beginnen wird.

Bericht: Roger Züger, www.marchanzeiger.ch

 

 

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