Obwohl zweimal in Führung, kann Tuggen gegen Köniz auch im achten Anlauf nicht gewinnen. Der FCT 
verlor am Samstag 2:4.

Stevic Marsel 1 2
Trotz Stevic' sechstem Tor im sechsten Spiel konnte der FCT bei Köniz erneut keine Punkte holen (Archivbild: Carlo Stuppia)

«Es ist immer dasselbe», sagte Tuggens Co-Trainer Albert Geiger nach der Partie. Und Chefcoach Adrian Allenspach: «Jetzt haben wir das wieder für ein Jahr überstanden.» Geiger meinte 
damit, dass seine Mannschaft wie oft in dieser Saison gut in eine Partie fand, letztlich aber trotzdem ohne Punkte dastand. Und Allenspach sprach den Umstand an, dass der FCT auch das fünfte Gastspiel auf dem Liebefeld in Köniz verlor. Das Remis in Tuggen aus der letzten Saison bleibt der einzige Punkt, den der FCT in acht Partien gegen die Berner holen konnte.

Ein Konter wie aus dem Lehrbuch
So wurde am Samstag ein weiteres 
Kapitel in jener Geschichte geschrieben, in der Tuggen gegen Köniz einfach nichts gelingen will. Obwohl es zu 
Beginn noch nicht danach aussah. Nach einem missratenen Könizer 
Eckball vollführten die Tuggner einen Konter wie aus dem Lehrbuch. 
Über mehrere Stationen spielte sich der FCT zügig vors Könizer Tor, bis Marsel Stevic nur noch mit einem Foul am Abschluss gehindert werden 
konnte. Javier Santana versenkte den Elfmeter etwas glücklich. Noch glücklicher war dann der Ausgleichstreffer: Nach einem Freistoss aus dem Halbfeld landete der Ball irgendwie bei 
Ledesma und anschliessend im Tor.

Bei der neuerlichen Führung der Gäste wurden die Könizer erneut überlistet. Der schnelle Gegenzug lief nun aber nicht mehr wie beim 1:0 über mehrere, sondern nur noch über zwei Ballberührungen. Der Auskick von 
Timon Waldvogel wurde länger und länger, bis Marsel Stevic den Ball mit einem Lob im Tor unterbringen konnte. Beim erneuten Ausgleich waren dann Tuggner Abstimmungsprobleme die Hauptursache. Miani brachte den Ball mit einer langen Flanke in den Strafraum, wo Acosta unbedrängt mit dem Kopf zurücklegen und Osmani noch unbedrängter einnicken konnte.  

Der Ausgleich zum 2:2 kam 
praktisch mit dem Pausenpfiff. Dass Tuggen die Führung nicht in die Pause nehmen konnte, war ärgerlich. Denn kurz nach Wiederanpfiff landete der Ball glücklich bei Briner, der zum 3:2 traf. Und kurz darauf traf Miani mit einem Flipperkasten-Tor via die Tuggner Waldvogel und Tinner 
ebenfalls sehr glücklich.

FCT-Trainer Allenspach nervte sich nach der Partie über diese glücklichen Tore von Köniz. Er gab aber auch zu, dass der Gegner «gegen Ende noch mehr Tore hätte erzielen können». Die Chancen waren in der Tat eher einseitig verteilt. Köniz gewann verdient – und Tuggen bleibt Schlusslicht.

Bericht: Andreas Züger, www.marchanzeiger.ch


Köniz – Tuggen 4:2 (2:2)
Liebefeld, 220 Zuschauer. – SR: Yves Degallier.
Tore: 6. Santana (Foulpenalty) 0:1. 14. Ledesma 1:1. 
41. Stevic 1:2. 45.+1 Osmani 2:2. 52. Briner 3:2. 
62. Miani 4:2.

Köniz: Ruiz; Stauffiger, Portillo, Koubsky, Ledesma; Briner, Schubert; Miani (83. Tugal), Osmani (90. Naili), Acosta; 
Mylord (62. Herensperger).
Tuggen: Waldvogel; Istrefi, Tinner, Canzian, Herlea; Santana 
(64. Shala), D’Acunto; Jakupov, Stevic (87. Stadler), Murtisi (72. Kuhn); Zverotic.
Bemerkungen: Köniz ohne Rizzo, Henzi, Mallia (nicht im Aufgebot) sowie Zenuni, Guto, Carrasco, Melo Nkoko, Bahlouli und Keller (verletzt). Tuggen ohne Piperno, Al Abbadie, 
Da Silva Gomes (nicht im Aufgebot) und Todzi (verletzt). 
Verwarnungen: 25. Jakupov (Foul). 73. Canzian (Foul)


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