Marsel Stevic (20) hat die Negativserie des FC Tuggen mit zwei Toren und einer Vorlage gegen Cham (4:3) fast im Alleingang beendet. Gegen Köniz soll ein weiterer Sieg her. Dass Tuggen gegen die Berner noch nie gewinnen konnte, ist Stevic egal.  

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In seinen fünf Spielen hat er bereits fünf Mal getroffen: Marsel Stevic (Archivbild: Carlo Stuppia)

Marsel Stevic hat eingeschlagen. Obwohl er erst nach Saisonbeginn zum FCT gestossen ist. Seit der sechsten Runde ist der junge Ostschweizer in Tuggen engagiert. Fünfmal spielte er seither von Beginn weg. Fünfmal traf er.
Zuletzt beim Heimsieg gegen Cham doppelt. «Ich habe von Beginn weg an mich geglaubt und einen Trainer, der viel von mir hält», so Stevic über den erfolgreichen Einstand. Nicht ganz so zufrieden ist Stevic mit den Punkten, die der FCT in dieser Zeit geholt hat. «Wir waren oft nicht die schwächere, aber die unglücklichere Mannschaft. Es war deshalb sehr wichtig, dass wir gegen Cham die Negativserie beenden konnten. Wir sind zwar noch Schlusslicht, aber alles ist offen», so Stevic.

Tuggen als «Sprungbrett»
Stevic lernt aktuell eine neue Welt 
kennen. Jahrelang spielte er in der 
Juniorenabteilung des FC St. Gallen, für welche er mit der U21 auch gegen Tuggen spielte und einmal sogar ein Tor erzielte. Der Wechsel vom professionellen FCSG zum Dorfclub Tuggen fiel dem Offensivspieler dennoch leicht. «Man merkt schon, dass es hier in Tuggen nicht so professionell ist. Aber es fällt auch auf, dass die Mannschaft reifer ist, mehr Qualität vorhanden ist.» Er habe noch nie in einem Dorfverein wie Tuggen gespielt. «Ich schätze es, dass man hier mehr wie eine Familie ist.» Den FC Tuggen sieht Stevic als «Sprungbrett». Obwohl er es beim FCSG nicht in die erste Mannschaft schaffte, ist der Traum vom Leben als Profi noch nicht ausgeträumt. Stevic arbeitet derzeit nicht, sondern 
konzentriert sich voll auf den Fussball.

«Wir gehören da nicht hin»
Stevic will momentan vor allem eines: Mithelfen, dass der FC Tuggen wegkommt vom Tabellenende. «Wir 
gehören da nicht hin, dafür ist die Mannschaft zu stark», ist er überzeugt. «Wir haben gegen Cham Moral 
bewiesen und das Glück auf unsere Seite gezwungen. Nun gilt es, am 
Samstag an die kämpferische Leistung anzuknüpfen.» Ausgerechnet gegen Köniz soll ein weiterer Sieg her. In 
bisher sieben Partien holte Tuggen gegen die Berner erst einen einzigen Punkt. Davon wusste Stevic nichts – und es ist ihm auch herzlich egal. «Statistiken, pfff… Das interessiert mich nicht. Es kommt auf den Moment an.»

Bericht: Andreas Züger, www.marchanzeiger.ch


Köniz – Tuggen
Samstag, 16 Uhr, Liebefeld

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