Der Tuggner Mittelfeldspieler Erzan Murtisi ebnete am Mittwoch beim Sieg gegen den FC Zürich 2 den Weg zum Sieg. Bereits morgen Samstag spielen die Märchler zu Hause gegen die Old Boys. 

Murtisi Zweikampf
Erzan Murtisi ist auch gegen die Old Boys topmotiviert (Archivbild: Philipp Kämpf)

«Der Sieg war enorm wichtig – vor allem für die Moral. Jetzt müssen wir den Schwung mitnehmen», sagte Tuggens Mittelfeldspieler Erzan Murtisi zum 4:1-Heimsieg gegen Zürich 2 am Mittwoch. Wichtig war der erste Saisonsieg, weil Tuggen ansonsten mit null Punkten da stünde und nach drei gespielten Runden im Tabellenkeller festsässe. 

Dass dem nicht so ist, ist eben auch dem 21-jährigen Murtisi zu verdanken, der nach dem 0:1-Rückstand die Wende herbeiführte – mit einem äusserst präzisen Weitschuss. Dass sein Abschluss den Weg ins Tor fand, war für Murtisi jedoch nicht überraschend: «Wer mich kennt, weiss, dass ich viel schiesse – auch aus grösserer Entfernung. Ich war aber glücklich, der Mannschaft geholfen zu haben.» Wenig später holte der Mittelfeldspieler gar einen Elfmeter heraus. Geholfen habe aber auch die Pausenansprache von Trainer Adrian Allenspach: «Er hat uns wachgerüttelt, gesagt, dass wir den Kopf nicht hängen lassen sollen.»

«Wir sind gut drauf»
Mit der Mannschafts-, aber auch seiner eigenen Leistung ist Murtisi, der das «Positive aus der Partie mitnehmen will», zufrieden. Zeit für einen Cool-down bleibt aber kaum, gastiert in der Englischen Woche morgen doch bereits der BSC Old Boys in Tuggen. Der Basler Sportclub hatte wahrhaft keinen guten Saisonstart und steht – nach den Niederlagen gegen United Zürich (1:2) und Rapperswil-Jona (1:4) – auf dem letzten Tabellenplatz. Aber: «Wir dürfen OB nicht unterschätzen – auch wenn wir gut drauf sind», sagt Murtisi, der seine Juniorenzeit bei GC absolviert hat und via Sirnach auf die letzte Saison hin zu Tuggen gestossen ist. 

Und obwohl Murtisi von seinem Wohnort Illnau über seinen Arbeitsort in Schaffhausen (Sachbearbeiter bei einer Baufirma) bis nach Tuggen für den Fussball über drei Stationen pendelt, fühlt er sich beim FCT wohl. Den Traum vom Profifussballer hat er aber noch nicht ganz abgeschlossen: «Ich glaube, in den nächsten zwei Jahren ist noch alles möglich.» Wenn die Nummer 17 des FCT so weiterspielt wie am Mittwoch, ist es nicht undenkbar, dass er wieder auf den Radar der Scouts gelangt – dem ehemaligen Nationalspieler Ludovic Magnin, der am Mittwoch als Zuschauer anwesend war und bei der FCZ-Academy arbeitet, sind die zwei spielentscheidenden Aktionen Murtisis bestimmt nicht entgangen.

Bericht: Roger Züger, www.marchanzeiger.ch


Tuggen – Old Boys
Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse


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