Der FC Tuggen verlor am Samstag sein letztes Meisterschaftsspiel vor heimischem Publikum gegen Breitenrain mit 0:3. Im Mittelpunkt standen aber sechs Spieler, die den Club verlassen werden.

Moser Zweikampf
Mit Moser und Gugelmann (im Hintergrund) verlassen zwei langjährige Teamstützen den FCT (Archivbild: Carlo Stuppia)

Adrian Allenspach wird in der Sommerpause viel zu tun haben. Denn bevor Tuggen und Breitenrain am Samstag in die letzte Saisonpartie der Promotion League starteten, hatte Speaker Kurt Vogt jene Spieler Tuggens, die nächste Saison nicht mehr für Weiss-Blau auflaufen, verabschiedet. Und diese Verabschiedung zog sich hin – nicht nur, weil Blumen übergeben wurden. Die Liste umfasste gleich sechs Spieler plus einen Betreuer und ist vielleicht noch nicht abgeschlossen. Den Club verlassen werden die Spieler Enis Ramadani, Villiam Pizzi, Cyril Schiendorfer, Sandro Gugelmann, Jonas Moser sowie Torhüter Yves Cardoso und Masseur Marco Amrein.

Es dürfte für Trainer und Sportchef Allenspach kein einfaches Unterfangen sein, die Spieler äquivalent zu 
ersetzen. Vor allem nicht langjährige Leistungsträger wie Gugelmann, Moser oder Schiendorfer. «Dass wir einige Transfers tätigen müssen, ist nichts Neues», kommentierte Allenspach. Verrückt sei aber, «dass heute nicht einmal mehr Unterschriften und fixe Zusagen etwas nützen.» Gerüchten zufolge gab es bereits Spieler, die für kommende Saison bei Tuggen zugesagt und unterschrieben haben, nun aber trotzdem andere Angebote wahrnahmen.

Bedeutungslose 0:3-Niederlage
Die Partie Tuggen gegen Breitenrain war sportlich gesehen schon im Vorfeld irrelevant. Tuggen hatte sich den Ligaerhalt bereits vor zwei Wochen mit einem Sieg gegen Cham gesichert, und auch Breitenrain hatte sich schon einige Runden zuvor in Sicherheit gebracht. Dazu war ein Platz unter den ersten vier Nicht-U21-Teams der Liga und somit die direkte Qualifikation für den Schweizer Cup der Saison 2016/17 für beide Mannschaften ausser Reichweite. So schonte Tuggen zum Beispiel Captain Daniel Senn für das Cupspiel am Mittwoch. 

Trotz allem startete der FCT gut in die Partie. Er machte Druck nach vorne und zeigte Präsenz. In Führung ging aber Breitenrain. Stürmer Anto Franjic schoss die Gäste nach einer stark 
gespielten Passstafette in der elften Minute zum 1:0. Franjic war es auch, der Tuggens Schlussmann Timon Waldvogel wenig später erneut in Bedrängnis brachte: Einmal per Kopfball (30.), einmal im Eins-gegen-Eins, in dem Waldvogel sehr stark agierte. Auf der Gegenseite hatten die Schwyzer, die an diesem Fussballnachmittag unzählige Male ins Abseits liefen, keine Durchschlagskraft. 

Nachdem Breitenrain in der 50. Minute erneut durch Franjic auf 2:0 ausgebaut hatte, agierte der FCT besser, 
dafür aber noch ineffizienter als zuvor. Zwar hämmerte Dominik Kuhn den Ball aus rund 30 Metern an die Latte, bei allen anderen Abschlüssen stand aber doch eher das eigene Unvermögen im Vordergrund. Und FCT-Topskorer Anes Zverotic wollte sein elfter Saisontreffer einfach nicht gelingen «Der Unterschied zu Breitenrain: Wir hatten in den letzten 25, 20 Metern einfach nicht die letzte Konsequenz», sagte Allenspach nach der Partie. Auf der Gegenseite schoss der kurz zuvor eingewechselte Rüegsegger Breitenrain in der 77. Minute zum klaren 3:0-Sieg. Bis dahin hatten beide Teams bereits alle drei möglichen Spielerwechsel vollzogen. Innenverteidiger Raymond Tinner kassierte in der 82. noch gelb-rot (Foul) und musste das Spielfeld verlassen. Bester FCT-Mann war Timon Waldvogel, der seine Farben vor einer noch höheren Niederlage rettete.

Im Cup gegen Rapperswil-Jona
Tuggen beendet die Saison damit genau gleich wie letztes Jahr mit 35 Punkten auf dem zwölften Rang. Das Sprichwort «nach der Saison ist vor der Saison» trifft heuer besonders zu: Bereits am Mittwoch steht die Cup-Qualifikation auf dem Programm. Der Gegner Rapperswil-Jona verspricht eine spannende Affiche. Beide Teams kämpfen mit Personalsorgen. Bei Tuggen sind Trovato (Fuss) und Murtisi (Bauchmuskelzerrung) sowie Ersatztorhüter Cardoso verletzt. Zusätzlich musste Santana am Samstag frühzeitig ausgewechselt werden (Oberschenkel).


Bericht: Roger Züger, www.marchanzeiger.ch


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