Das Remis gegen das starke Köniz sei erst dann wertvoll, wenn man nun gegen Nyon drei Punkte nachlegen könne, sagt Tuggens Sandro Gugelmann.  

Kuhn Gugelmann Zweikampf
Gegen Nayon erwartet Interims-Kapitän Gugelmann erneut ein kampfbetontes Spiel (Archivbild: Carlo Stuppia)

Eine Niederlage, ein Sieg, zwei Unentschieden. Der FC Tuggen ist passabel in die Saison gestartet. Alles in allem zufrieden zeigt sich Sandro Gugelmann, Leaderfigur und Vize-Captain der Märchler. «Die fünf Punkte sind gerecht, wenn man die Spielanteile, die Chancenverteilung, auch die Schiedsrichterentscheide für und gegen uns betrachtet. Selbst wenn bei der Auftaktniederlage gegen Zürich 2 ein Punkt dringelegen wäre. Es ist okay», so der 26-Jährige.

Ein Tuggner Ausrufezeichen war der erkämpfte Punkt gegen Köniz; gegen ein Team also, das man zu den Spitzenteams der Liga zählen kann. Tuggen kam erst in den Schlussminuten zum 2:3-Anschluss- und 3:3-Ausgleichstreffer. «Das war eine gute Partie von uns. Nicht einmal aufgrund der Stärke von Köniz, sondern viel mehr wegen unserer derzeitigen Situation», sagt Gugelmann, der in diesem Spiel die Captainbinde des gesperrten Daniel Senn übernahm. «Wir haben viele verletzte Spieler, davon viele Verteidiger. Ein grosses Lazarett. Und dann fiel auch noch Raymond Tinner nach einer halben Stunde aus. Mit Erzan Murtisi rückte ein Offensivspieler in die Viererkette. Trotz aller Umstände konnten wir uns behaupten.»

Dieser eine Punkt sei aber nichts wert, wenn man nicht nachlegen könne, so Gugelmann weiter. «Es gilt, den Punkt vom Spiel gegen Köniz zu vergolden.» Er erwartet ein physisch dominiertes Spiel, in dem «uns nichts geschenkt wird». Nur zu gut erinnert sich Gugelmann an die bisherigen, zum Teil sehr speziellen Spiele gegen Nyon.

Derweil hat sich die angespannte Personalsituation nicht entschärft. Wieder dabei ist zwar Christian Schlauri, dafür fällt Etienne Manca genauso aus wie Davide D’Acunto, Cyril Schiendorfer und wohl auch Raymond Tinner (fraglich). In der Vorrunde gar nicht mehr auflaufen wird Neuzugang David Trovato. Weiter sitzt Captain Daniel Senn seine zweite Spielsperre ab. Er wurde im Heimspiel gegen Sion für ein völlig harmloses taktisches Foul vom Platz gestellt und kassierte dabei erst noch zwei Spielsperren. Pikant: Michael Brunner, gegen Sion Schiedsrichter, leitet auch die morgige Partie zwischen Tuggen und Stade Nyonnais. «Das darf und wird uns nicht interessieren», sagt Gugelmann lapidar.

Bereits früh in der Saison ist das Tuggner Kader also extrem ausgedünnt. Es ist nicht die erste Saison, in der Tuggen mit solchen Problemen zu kämpfen hat. Ein Indiz dafür, dass man schlicht über ein zu schmales Kader verfügt, ist dies für Gugelmann aber noch lange nicht. «Letztes Jahr hatten wir Pech mit den Goalies, jetzt mit den Verteidigern. So ist das halt. Aber für den Aufwand, den wir beim FC Tuggen betreiben, haben wir genügend Spieler. Das wird sich dann zeigen, wenn alle wieder fit sind. Dann wird unser Trainer den einen oder anderen Spieler zu Hause lassen müssen.»

Bericht: von Andreas Züger, www.marchanzeiger.ch

Stade Nyonnais – Tuggen
Samstag, 16 Uhr, Centre sportif de Colovray


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