Der FC Tuggen kämpft derzeit ums Überleben in der Promotion League. Egal gegen wen, jeder Punkt zählt – wobei Fehltritte kapitale Folgen haben könnten.

Torjubel-1
Die Tuggener hoffen, gegen den FCZ II jubeln zu dürfen (Archivbild: Carlo Stuppia) 

Am 7. April feierte der FC Tuggen seinen letzten Vollerfolg – angesichts der Zeitspanne eigentlich nicht weiter tragisch. Doch der Schein trügt, denn der 1:0-Minisieg gegen St. Gallen ist der einzige seit zehn Partien. Dazwischen reihten sich zwei Remis ein; der Rest der Spiele ging verloren. Tuggen rutschte vom zehnten Tabellenrang – mit Ambitionen nach vorne – in den Abstiegskampf. Aktuell liegen nur noch Delémont und Locarno hinter den Märchlern und unter dem Strich; mit je sechs Punkten Rückstand. Und: Sogar die beiden Kellerteams weisen inzwischen die bessere Formkurve auf als die Schwyzer. Sicher ist beim FC Tuggen im Abstiegsrennen zurzeit daher nur etwas: gar nichts.

Die Kellerteams holen auf 
Aus dem Abstiegskampf verabschiedet haben sich vergangenes Wochenende hingegen die Brühler – mit einem 5:0-Erfolg gegen Tuggen. Dafür rutschten die BSC Old Boys in die Gefahrenzone und finden sich mit sieben Punkten Vorsprung nun in Strichnähe wieder. In Tuggen kümmert dies jedoch niemanden; es zählt nur noch die eigene Leistung. Und diese war am Samstag gegen Brühl eines FC Tuggens mit seinen Ansprüchen und in der jetzigen Situation nicht würdig. Locarno erspielte sich seit der Wiederaufnahme der Meisterschaft im März neun Punkte, Delémont holte deren zehn. Tuggens Punktezuwachs beschränkte sich auf fünf Punkte. Kommt hinzu, dass Locarno wieder leicht im Aufwind ist und kämpferisch versucht, den direkten Wiederabstieg zu umgehen. Immerhin schlugen die Tessiner am Wochenende die Reserven Sions mit 2:1 und waren vor zwei Wochen mit einer 1:2-Niederlage gar dem FCB II ebenbürtig. Delémont hat im Direktvergleich der Kellerteams mit Köniz, YF Juventus und Old Boys das schwierigste Restprogramm. Die Jurassier abzuschreiben, wäre jedoch falsch, waren sie während der laufenden Saison doch schon des Öfteren für eine Überraschung gut. 

Und Tuggen? Die Equipe Allenspachs hat mit dem FC Zürich II morgen und den Old Boys in einer Woche keine Übermächte als Gegner. Trotzdem darf in Tuggen nicht die rosarote Brille aufgesetzt oder der Abstieg ausgeblendet werden: Man ist so nahe dran, wie man entfernt ist. Denn bei einer Niederlage der Konkurrenten könnte schon ein einziger Punkt die Rettung sein. Dafür braucht es aber vor allem etwas: Eine Mannschaft, die am selben Strick zieht, egal, wie die Startelf besetzt ist – gewinnen kann der FCT jetzt nur noch als Team.

Bericht: Roger Züger, www.marchanzeiger.ch


FC Tuggen – FC Zürich II
Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse


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