Der FC Tuggen verlor zu Hause gegen das Schlusslicht Locarno mit 0:2. Eigentlich hatten die Platzherren zu Beginn alles im Griff. Bis die Tessiner mit dem ersten Schuss in Führung gingen und diese behaupteten.

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Tuggen kam gegen Locarno Mal für Mal nicht durch (Bild: Carlo Stuppia)

 

Jubel gab es bei den Tessinern und deren mitgereisten Fans. Aufseiten der Einheimischen waren nur leere Gesichter zu sehen. Enttäuschung machte sich breit. Die Zu-Null-Niederlage war ein herber Schlag für Tuggen, sie wollten, aber es ging irgendwie einfach nichts an diesem Abend, zumindest nicht resultatsmässig. Dies, obwohl Tuggen in der Startviertelstunde die klar bessere Mannschaft war und mit einem regelrechten Offensivfeuerwerk loslegte. Doch Senns Kopfball (5. Minute) und D`Acuntos Schuss (11.) landeten in den Händen von Locarno-Torwart Kurz.

Ein Freistoss in der 14. Minute nahe am Tuggner-16er brachte – im Nachhinein gesehen – bereits die Vorentscheidung der Partie. Irgendwie flog der Ball an der Mauer, wie auch den Händen Gallos vorbei und fand den Weg in die Maschen. Der erste Schuss Locarnos, das 0:1, ein Schock für die Einheimischen.

 

Chancen nicht genutzt

Kurz Winfried, Trainer von Locarno, wusste nach Spielschluss, wie der Sieg zustande kam: „Es war überaus glücklich, dass wir mit dem ersten Schuss in Führung gingen. Der Platz war derart schwierig zu spielen, dass es für Tuggen nicht einfach war, das Spiel zu machen.“ In der Tat wurden die Platzverhältnisse immer schwieriger. In der zweiten Halbzeit agierte der FCT wieder einiges stärker, wie schon auswärts gegen Old Boys, doch nicht nur Locarno, auch die Rasenverhältnisse waren Gegner des FCTDerAufwand wurde diesmal nicht belohnt. Chancen hätten die Tuggner jedoch gehabt, allen voran Captain Daniel Senn. Der Powerflügel hatte ein enormes Laufpensum, war überall auf dem Feld anzutreffen, nur mit dem Abschluss wollte es nicht klappen. Nicht anders erging es auch Christian Fassnacht, Xavier Santana oder Roman Güntensperger, die ebenfalls zu Chancen kamen.

 

Der FCT und die Inkonstanz

Nicht nur die schwankende Formkurve während neunzig Minuten (vielfach schwache erste Halbzeit und starke zweite Halbzeit), sondern auch die konstante inkonstant begleitet das Schwyzer Fanionteam seit Saisonbeginn. Man denkt an die starken Spiele und Siege gegen Carouge, Basel 2, Stadt Nyonnais oder auch gegen Rapperswil-Jona (wobei gegen die Rosenstädter die gute Leistung nicht belohnt wurde), aber auch an die Niederlage gegen vermeintlich schwächeren Gegner wie St. Gallen 2, Hergiswil (im Cup) oder eben gegen das Tabellenschlusslicht Locarno.

Bis zur Winterpause haben die Weiss-Blauen noch zwei Möglichkeiten, zurück auf die Erfolgsspur zu finden (Etoile Carouge und Stade Nyonnais). Und für Captain Daniel Senn ist sowieso klar: „Abgerechnet wird ende Saison“, und verweist auf ironische Weise darauf, dass noch „zwei, drei“ Partien zu Spielen sind um es genau zu nehmen, die Hälfte ist durch, 15 Spiele mit 45 Punkten verbleiben noch. Und in Tuggen sind sich alleeinig; dort, wo der FCT zurzeit steht, gehört er nicht hin.

 

Bericht: Roger Züger, www.marchanzeiger.ch

 
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Tuggen– Locarno 0:2 (0:1)

Linthstrasse, 322Zuschauer, SRFabian Hänggi

Tore:14. Rodriguez 0:1. 86. Bilinovac 0:2.


FC Tuggen:
GalloManca (68. Krasniqi)Gugelmann, Peters,Schlauri (43. Weibel); Senn, D`AcuntoCyrilSchiendorfer, Santana; Güntensperger (79. Dominik Schiendorfer), Fassnacht

Locarno:Kurz; FlenaLoiero, Quadri, RegazziSimic,Magetti (79. Zubcic)Bilinovac (90. Perazzo)Zivko (63.Pignalberi)Becchio

Bemerkungen: Tuggen ohne Antonio Piperno und Flavio Piperno (beide verletzt). Verwarnungen: 67. Simic(Unsportlichkeit). 69. Becchio (Foul).

 

 

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