Morgen Samstag spielt der FC Tuggen auf dem Juchhof gegen die Reserven des FCZ. Nach mässigem Start sind die Märchler auf dem Vormarsch – angeführt von Christian Fassnacht, dem neuen Torjäger in den Reihen der Weiss-Blauen.


Christian Fassnacht markiert eines seiner bislang neun Saisontoren (Archivbild: Carlo Stuppia) 

Er ist erst 20-jährig, ist im Sommer von Thalwil leihweise zu Tuggen gestossen und erzielte bislang durchschnittlich alle 120 Minuten ein Tor für den FCT. Christian Fassnacht ist im Schwyzer Fanionteam der neue Mann, der der Allenspach-Equipe Tor um Tor und inzwischen auch Sieg um Sieg beschert. Satte neun Treffer und damit 40 Prozent aller Tuggner-Tore (23) gingen auf das Konto Fassnachts.

Dass Fassnacht im Sommer in Tuggen gelandet ist, ist ein Glücksfall für die Märchler – oder aber der Verdienst von Allenspachs Hartnäckigkeit. Denn eigentlich hätte Fassnacht bei Schaffhausen Challenge-League-Luft schnuppern sollen. Der mündlich vereinbarte Zweijahresvertrag kam aber nie auf Papier, wurde nie unterschrieben. Allenspach habe Fassnacht immer wieder angerufen und Interesse gezeigt. Fassnacht kam, sah, skorte und ist inzwischen zu einer prägender Figur im Tuggner-Spiel aufgestiegen.

Nebst Tuggen auch bei Luzern
Noch im Sommer trainierte Fassnacht bei Schaffhausen. Als der Vertrag platzte, stellte der Torjäger das Training beim Challenge Ligisten ein. Zurzeit trainiert der KV-Absolvent bei der U21-Abteilung Luzerns mit. Zwei bis drei Mal die Woche. Wenn der Jungspund sich weiter als Überflieger in der Promotion League zeigt, ist es gut möglich, dass wohl bald die «grossen» des FCL anklopfen. Wie er selbst sagt, sei dies jedoch noch Zukunftsmusik.

Interview mit Christian Fassnacht
Tuggen ist mit vier Siegen aus den letzten sechs Spielen im Aufwind. Was hat sich innerhalb der Mannschaft gegenüber dem Saisonstart verändert?
Eigentlich nicht viel. Wir haben nicht viel schlechter gespielt, einfach an uns geglaubt. Wir haben hart gearbeitet und gewusst, dass wir zurück auf die Siegesstrasse müssen und wollen. Den ersten Schritt haben wir geschafft.

Sie sind mit neun Toren massgeblich am Aufwind, gar die aktuelle Lebensversicherung des FC Tuggen...
Mir läuft es zurzeit wirklich rund, der Ball fällt fast von alleine in die Maschen. Ich bin nun seit längerer Zeit verletzungsfrei und fühle mich wohl in Tuggen. Damit es rund läuft, braucht es aber immer auch eine intakte Mannschaft. Ohne meine Mitspieler funktioniert nichts.

Tuggen scheint für Sie jedoch nur eine Zwischenstation zu sein. Ist, falls die erste Mannschaft der Innerschweizer während der Winterpause anklopft, das Tuggner-Gastspiel für Sie zu Ende?
Das ist schwierig zu sagen und steht aktuell nicht zur Diskussion. Ob ein Engagement bei Luzern Sinn machen würde, müsste ich analysieren. Schliesslich will ich auch spielen und nicht nur zuschauen. Natürlich will ich noch höher hinaus als die Promotion League, nehme jedoch Schritt für Schritt. Darum werde ich mich vorerst mit Tuggen voll auf die Meisterschaft konzentrieren.

Was bringt für Sie persönlich die Zeit in Tuggen?
Als Erstes sehr viel Erfahrung und Spielpraxis auf hohem Niveau. Der Unterschied zwischen der 1. Liga Classic und der Promotion League ist gross. Ich will mich hier behaupten und durchsetzten.

Morgen steht ihnen die U21-Abteilung der Zürcher gegenüber. Wie wird der FC Tuggen agieren?
Wir müssen aggressiv und präsent sein, dürfen uns nicht verstecken und die Zürcher ihr Spiel aufziehen lassen. Denn U21-Mannschaften sind technisch immer sehr versiert.

Bericht & Interview: Roger Züger, www.marchanzeiger.ch


Samstag, 16 Uhr, Heerenschürli
FC Zürich II – FC Tuggen


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