Das Glück sollte erkämpft werden, forderte Patrick Peters vor der Partie. Und so holte Tuggen gegen Breitenrain vor allem dank Glück und Kampf drei Punkte. Bereits zum dritten Mal in der laufenden Meisterschaft gewann der FCT durch ein Tor in der Nachspielzeit.

Santana Javier-Passspiel
Santana erzielte gegen Breitenrain den erlösenden Siegestreffer in letzter Sekunde (Archivbild: Carlo Stuppia)

In der eigenen Hälfte den Ball erobern, sofort umschalten, schnell und direkt nach vorne spielen, den Konter erfolgreich abschliessen – bei Tuggen klappte das in dieser Saison selten. Doch am Samstag in Bern sorgte genau dies für den Sieg.
Der verdiente Führungstreffer gelang Tuggen nach ziemlich genau einer Stunde. Der Torschütze Antonio Piperno krönte so mit einem herrlichen Schlenzer aus rund zehn Metern seine an diesem Nachmittag beherzte Leistung. In der Nachspielzeit war es dann Javier Santana, der eine perfekte Hereingabe von Daniel Senn nur noch zum vielumjubelten Siegestreffer einzuschieben brauchte.

Tuggen wurde nervös
Die Märchler machten mehr für das Spiel, hatten mehr Ballbesitz und suchten von Beginn an ihr Glück in der Offensive. Und deswegen war der Sieg Tuggens gegen die vor allem mit hohen Bällen und Standards gefährlichen Berner auch verdient – auch wenn sich da und dort Schwächen offenbarten. Diese zeigten sich vor allem unmittelbar nach dem Führungstreffer Pipernos. Nach sechs Niederlagen in sieben Pflichtspielen wollten die Tuggner diesen Sieg unbedingt, wurden nervös, machten Fehler. Erst nach dem Ausgleich Breitenrains fand Tuggen wieder zu seinem Spiel zurück.

Lauffreudiger Krasniqi
Angeführt von einem wie immer sehr engagierten Captain Daniel Senn. Von einem sehr lauffreudigen Veton Krasniqi. Von Cyril Schiendorfer, der im ersten Spiel nach seiner verletzungsbedingten Absenz bereits wieder viel Ruhe in das Spiel brachte und dem besagten Antonio Piperno, der im für ihn eher ungewohnten Mittelfeld eine starke Partie zeigte, sicherte sich Tuggen zum dritten Mal in dieser Saison einen Sieg in der Nachspielzeit, wie bereits gegen Carouge und Delémont. Der Sieg kam sowohl über aufopferungsvollem Kampf wie auch über eine Portion Glück zustande. Symbolisch dafür war, dass es die Tuggner rund 20 Sekunden vor Pipernos 1:0 dem Pfosten zu verdanken hatten, nicht in Rückstand zu geraten.

Bericht: Andreas Züger, www.marchanzeiger.ch

Breitenrain – Tuggen 1:2 (0:0)
Spitalacker, 410 Zuschauer. SR: Simone Ghisletta.
Tore: 61. Antonio Piperno 0:1. 84. Zenuni 1:1. 91. Santana 1:2.
Breitenrain: Keller; Donato, Nicolas Kehrli, Portmann, Hurter; Egli (62. Gloor), Henzi, Mumenthaler, Dino Rebronja (89. Zenger); Rodrigues (62. Zenuni), Sheholli.
Tuggen: Gallo (27. Waldvogel); Manca, Tinner (46. Weibel), Peters, Schlauri (65. Russheim); Senn, Santana, Cyril Schiendorfer, Antonio Piperno; Krasniqi, Fassnacht.
Bemerkungen: Breitenrain ohne Schittenhelm, Stadelmann (zweite Mannschaft), Adan Rebronja, (verletzt), Dos Santos und Raphael Kehrli (abwesend); Tuggen ohne Gugelmann (gesperrt), Dominik Schiendorfer, Güntensperger, D’Acunto (alle verletzt).
Verwarnungen: 45. Peters (Foul), 46. Weibel (Foul) 84. Senn (reklamieren). 60. Pfostenschuss Donato.

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