Kaum in Tuggen angekommen, ist Davide D’Acunto bereits Stammkraft. So ganz zufrieden ist er aber weder mit seiner Leistung noch mit der Punkteausbeute des Teams. «Da geht noch mehr», ist er überzeugt.

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Davide D'Acunto hat sich bereits als feste Grösse in Tuggen etabliert (Archivbild: Carlo Stuppia)

«Wenn ich den Cup mit einrechnen muss, verlief der Saisonstart bestimmt unter den Erwartungen», sagt der Mittelfeldterrier, nach wie vor enttäuscht über das Aus im Cup gegen das zwei Ligen tiefer spielende Hergiswil. «Nach den zwei Siegen zu Beginn der Saison rechneten wir nicht unbedingt mit Niederlagen im Cup und gegen St. Gallen, das ja nicht unbedingt ein Schwergewicht ist in dieser Liga.» Gegen Rapperswil-Jona aber, so D’Acunto weiter, dürfe man verlieren. «Nicht umsonst sind sie Leader.»

Trotz drei Niederlagen mag D’Acunto nicht von einer Krise sprechen. «Auf keinen Fall.» Der Neuzugang zieht aus dem attraktiven, unglücklich verlorenen Derby gar positive Schlüsse. «Was wir in der zweiten Halbzeit zeigten, war stark. Es gab uns Selbstvertrauen. Gegen Köniz können wir mit breiter Brust auftreten – drei Niederlagen in Folge hin oder her.»

Morgen Samstag reist die Tuggner Equipe zum Berner Quartierclub. Wie der FCT gehört auch Köniz zu den Top-Teams der Liga. D’Acunto freut sich auf sein erstmaliges Aufeinandertreffen mit den Bernern. «Nie gespielt, nie gesehen», fasst D’Acunto kurz zusammen. «Ich kenne aber aus früheren Zeiten noch zwei, drei Spieler und weiss um die Stärke ihres Kaders».

Die Selbsteinschätzung über die bisherige persönliche Leistung deckt sich mit D’Acuntos Fazit über den Saisonstart seiner Mannschaft. «Über alle Spiele gesehen darf ich bestimmt nicht vollends zufrieden sein. Was mich aber erstaunt ist, dass ich schon ein Tor erzielt habe – das ist normalerweise nicht so mein Ding», erzählt er mit einem Schmunzeln.

Nach der Juniorenzeit – unter anderem beim SC Freiburg – sammelte D’Acunto in Schaffhausen und Winterthur Erfahrungen in der zweit- und dritthöchsten Spielklasse der Schweiz. Mit ein Grund, warum er bisher in allen Wettbewerbsspielen in der Startformation stand? «Das muss man den Trainer fragen. Ich bin einfach froh, dass ich in allen Partien eingesetzt wurde. Das ist nicht selbstverständlich. Auch wenn man von der Challenge League kommt, hat man in dieser starken Mannschaft seinen Platz nie auf sicher.» Als Beispiel nennt er die Partie gegen Rapperswil-Jona: «Uns fehlten wichtige Spieler wie Gugelmann oder Cyril Schiendorfer, die wir aber gut kompensieren konnten.»

Zwei Rechnungen offen
Tuggen hat mit dem morgigen Gegner Köniz noch zwei Rechnungen zu begleichen. In der vergangenen Saison waren die Märchler auswärts ebenbürtig, verloren aber unglücklich 1:5. Und im Heimspiel führte der FCT 2:0, ehe Köniz das Spiel noch drehen konnte. Für Tuggen bedeutete diese Partie der Startschuss in eine unrühmliche Schlussphase mit vier Niederlagen in Folge. Zuvor blieb Tuggen siebenmal ohne Pleite, kanterte gar den späteren Aufsteiger Le Mont auswärts mit 4:0 nieder.

Bericht: Andreas Züger, www.marchanzeiger.ch

Köniz – Tuggen
Samstag, 16 Uhr, Liebefeld

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