Vor dem Spiel gegen St. Gallen II stellt sich der Neuzugang fünf Fragen.


Nico Weibel gelang der Einstand beim FCT bestens (Archivbild: Carlo Stuppia)


Letzten Samstag debütierten Sie im Tuggner-Dress. Hinten souverän vorne eiskalt, so lässt sich ihr Debüt zusammenfassen. Sie könnten, wenn Sie künftig Spielzeit erhalten, zusammen mit „Pepe“, zum besten Innenverteidiger-Duo der Liga avancieren. Wie sehen Sie ihre Rolle in Tuggen?

Das ist sehr schwierig. Ich bin der dritte Innenverteidiger neben Peters und Dominik Schiendorfer und habe davon profitiert, dass Dominik im letzten Spiel abwesend war. Wegen des einen guten Auftrittes bin ich deshalb aber noch lange nicht gesetzt.

Wie sagt man: Er kam, sah und siegte. Dieses Sprichwort könnte man ihnen zuschreiben. Sie kamen, skorten und siegten. Ein perfekter Einstand…
Natürlich hätte ich nicht erwartet, dass ich gleich noch ein Tor schiesse, das ist schön. Es ist toll, etwas zum Sieg der Mannschaft beizutragen. Grundsätzlich ist mir aber egal, wer die Tore schiesst.

Sie sind selbst im U21-Alter. Was macht es so schwierig, gegen diese Teams zu spielen?
Die Mannschaften sind technisch sehr stark, dynamisch und schnell. Es fehlt ihnen jedoch die Erfahrung und die physische Präsenz, um mit den Top-Teams der Promotion mitzuhalten.

Warum spielen Sie nicht in einer U21-Abteilung eines Grossklubs. Die Chancen auf Profifussball wären um ein Vielfaches höher?
Irgendwann hat es nicht mehr gereicht. Mann muss alles auf die Karte Profifussball setzen; wissen, was man will. Ich sah meine berufliche Zukunft in der Privatwirtschaft und nicht im Sport, nun spiele ich in Tuggen und bin glücklich, hier zu sein.

Planen Sie, länger in Tuggen zu bleiben?
Ich bin gerade erst angekommen und kann nicht viel mehr dazu sagen. Ich habe jedoch nicht vor, bereits nächste Saison wieder zu gehen.



Nico Weibel

Wohnort:  Winterthur 
Geburtsdatum: 25. Juni 1994
Beruf: Kaufmännischer Angestellter (Immobilien)
Bisherige Klubs:   FCZ U18, Wil 1900 II, Winterthur II
Hobbies: Kollegen, gamen
Stärken: geduldig, zielstrebig
Schwächen: „manchmal ein wenig übermotiviert“
Grösster Erfolg: Schweizer-Meister FCZ U18


Interview: Roger Züger, www.marchanzeiger.ch

 

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