Der Sportclub Cham war die grosse Überraschung der letzten Saison. Als Aufsteiger belegten 
die Innerschweizer auf Anhieb Rang zwei. Mit Tuggen hat Cham aber noch zwei Rechnungen offen.

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Die Tuggener streben gegen das starke Cham weitere Punkte an (Archivbild: Carlo Stuppia)

Am Ende der vergangenen Saison setzte sich der Traditionsklub Servette doch noch souverän durch. Lange Zeit sah es aber danach aus, als ob dem SC Cham als Aufsteiger in die Promotion League der direkte Durchmarsch in die 
Challenge League gelingen könnte. In der erfolgreichsten Phase der Meisterschaft verlor Cham nur eines von 
13 Spielen, fügte Servette gar eine von lediglich zwei Heimniederlagen zu und führte die Tabelle neun Runden lang an. Dem SCC gelang es vor allem, in den wegweisenden Spitzenspielen gegen Teams wie eben Servette, aber auch Kriens oder Rapperswil-Jona zu 
überzeugen. Negative Bilanzen gab es nur gegen vermeintlich schwächere Gegner wie Breitenrain (8. Tabellenrang), Absteiger St. Gallen (15.) – und den FC Tuggen (12.).

Cham startete stark in die Saison
Dem FCT, der keine überragende Saison spielte, gelang es, gegen das grosse Überraschungsteam Cham vier Punkte zu holen. Auswärts waren die Märchler gar nah am Sieg, kassierten aber zehn Minuten vor Schluss gegen zehn Chamer den 1:1-Ausgleich. Am dritt
letzten Spieltag entledigte sich Tuggen dank eines guten Auftritts und dem 4:2-Heimsiegs der Abstiegssorgen.

Die Vorzeichen für die morgige 
Partie sind ähnlich. Tuggen braucht einen Vollerfolg, um vom Tabellen
ende wegzukommen; Cham, um den Anschluss an die Spitze nicht zu verlieren. Auch die Favoritenrolle gehört wie in der letzten Saison Cham. Denn während Tuggen erst einen Sieg auf dem 
Konto hat, kam Cham gut aus den Startlöchern. Damit enden aber die 
Parallelen zur letzten Saison. Bei Tuggen wurde die halbe Mannschaft ausgetauscht, Cham blieb nahezu 
unverändert. Und so ist die Tatsache, dass Cham erneut an der Spitze mitmischt, eher eine logische Folge und nicht mehr, wie in der letzten Saison, eine faustdicke Überraschung.

Hoffnung aus Tuggner Sicht gibt nicht nur das erfolgreiche Abschneiden gegen Cham in der letzten Saison, sondern auch der Punktgewinn vor Wochenfrist bei Kriens. Klar ist zwar, dass es für Tuggen heuer schwierig wird, die Klasse zu halten. Das 1:1-
Unentschieden beim zweiten Innerschweizer Spitzenklub der Liga zeigte den Tuggnern aber auch auf, dass die Mission Klassenerhalt kein Ding der Unmöglichkeit ist. Dafür muss Tuggen nun aber anfangen zu punkten. Am besten morgen gegen Cham.

Bericht: Andreas Züger, www.marchanzeiger.ch


Tuggen – Cham
Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse

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