Das morige Heimspiel birgt Zündstoff. Vier ehemalige Akteure kehren mit YF Juventus nach Tuggen zurück, darunter die beiden Top-Torjäger der letzten Saison. Just zu diesem Zeitpunkt hat Tuggen mit Personalproblemen zu kämpfen. In einem Spiel gegen YF keine Neuheit.


Almir Murati kehrt im Trikot von YF Juventus an die Linthstrasse zurück (Archivbild: Carlo Stuppia)

Es war ein spezieller Fussballnachmittag am 10. Mai dieses Jahres. Ein Nachmittag, der wohl allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird. Tuggen verlor auf dem Zürcher Juchhof gegen YF Juventus 1:6. In Anbetracht dessen, was sich sonst auf dem Rasen abspielte, war das Resultat aber Nebensache. Sandro Gugelmann und Patrick Peters wurden des Feldes verwiesen, ebenso Torhüter Adrian Bernet. Ersatzhüter Gallo war verletzt, weswegen Dominik Schiendorfer zwischen die Pfosten musste. Tuggen ging, mit nur noch acht Feldspielern, unter.

Doda und Murati besonders heiss
Es war eine von vielen unterhaltsamen Partien zwischen den Zürchern und den Schwyzern in jüngster Vergangenheit. Jahrelang schon duellieren sich die beiden Vereine auf höchster Stufe des Schweizer Amateurfussballs. Ein Sieg ist prestigeträchtig. Wichtig. Auch, weil sich viele Spieler untereinander kennen. Manche im Tuggner Publikum dürften sich noch an Nicolas Huber erinnern, bis 2010 in Tuggen aktiv. Einige mehr an Valon Ahmetaj, der die vorletzte Saison im Tuggner Dress bestritt. Wohl alle Tuggner Matchbesucher aber wissen noch bestens um die Torgefahr Vilson Dodas und Almir Muratis, die im vergangenen Jahr für 21 Saisontore sorgten. Murati verliess Tuggen noch vor Saisonende, Doda in der Sommerpause. Nun stürmt das Duo für YF. Beide waren bereits erfolgreich. Und dürften nun besonders motiviert sein, an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte, gegen ihre ehema­ligen Kollegen zu treffen und, natürlich, zu siegen.

Maximal vier Ersatzspieler
Tuggen befindet sich nicht in der Verfassung, um als Favorit in diese Partie zu gehen. Zu frisch sind die unglücklichen Niederlagen gegen Rapperswil-Jona und Köniz. Doch auch in der letzten Saison unterlag Tuggen Köniz 1:5, rang im nachfolgenden, kampfbetonten Heimspiel YF Juventus 3:1 nieder. Dazu hat der FCT vor allem in der zweiten Hälfte gegen Rapperswil-Jona gezeigt, zu was es fähig ist.

Ein Problem besteht aber bei der Auswahl des Personals. Peters, Gugelmann und Krasniqi sind gesperrt, Schlauri abwesend, Cyril Schiendorfer nach wie vor verletzt. Eventuell für einen ersten Teileinsatz im Tuggner Dress in Frage kommt Flavio Piperno, der in dieser Woche trainiert hat.
Somit bleiben dem FCT für die Partie maximal vier Ersatzspieler, inklusive Ersatztorhüter.

Bericht: Andreas Züger, www.marchanzeiger.ch

Tuggen – YF Juventus
Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse


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