KADER 1. MANNSCHAFT

SPIELPLAN

Der FC Tuggen ist nicht mehr ungeschlagen. Im Derby zu Hause gegen Linth 04 unterlagen die Märchler 2:3.

von Stefan Horisberger, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Torjubel 1
Sein Tor hat nichts genützt: Trotz Michael Bärtschs Treffer in der 5. Minute muss sich Tuggen geschlagen geben. (Bild: Carlo Stuppia)


Als derbywürdig konnte der Start der Tuggner in die Partie am Samstagnachmittag definitiv bezeichnet werden. Schon in der fünften Minute ging die Allenspach- Elf durch ein Tor von Michael Bärtsch in Führung. In der Folge schien sich die Gangart etwas zu beruhigen, es dauerte rund 20 Minuten, bis sich wieder Interessantes ereignete. Einen hohen Ball konnte Tuggens Keeper Merlo nicht halten und liess ihn in Richtung Tor fallen, hechtete ihm aber sogleich hinterher und rettete mirakulös. Allerdings blieb die Intervention ohne Wirkung, da gleich im Anschluss Linths Sabanovic am richtigen Ort stand und einschieben konnte.

Ein Schlagabtausch

Mit dem Ausgleich begann auch die Partie, ruppiger zu werden. In den nächsten zehn Spielminuten zückte der Schiedsrichter die gelbe Karte gleich fünfmal. Nach 30 Minuten wurde Morina im Strafraum der Gäste gefoult, allerdings konnte Santana, sonst ein sicherer Penalty-Schütze, den Strafstoss nicht verwerten. Auch Assistenztrainer Remo Löffel erlebte das Spiel als hitzig: «Ja, es war hektisch und emotional. Der Schiedsrichter gab schnell gelbe Karten.» Und auch Offensivakteur Dario Stadler sah es ähnlich: «Gegen Linth ist es immer kampfbetont. Es ist halt ein Derby, wir hatten uns darauf eingestellt.» Auf dem Feld war Tuggen in der Folge zwar mit Vorteilen, doch war es erneut Sabanovic von den Glarnern, der erfolgreich war. In der Nachspielzeit zur ersten Halbzeit konnte er die Führung für die Gäste erzielen. «Wir hatten einige Chancen, die wir nicht genutzt haben. Im Gegenzug sind wir einen Moment zu offen gestanden und ihnen ist der Ausgleich gelungen», so Stadler nach der Partie weiter. Mit einem Rückstand in die Pause zu gehen war für die Tuggner nichts Neues, hatte man sich in der jüngeren Vergangenheit oftmals aus solch schwierigen Situationen befreien können.

Nach der Pause dann aber zuerst eine schlechte Nachricht: Nach 64 Minuten flog Tuggens Herlea mit Gelb- Rot vom Platz. Fortan war also jeder individuell mehr gefordert, wollten die Märchler noch als Sieger hervorgehen. Und tatsächlich: In der 71. Minute ahndete der Schiedsrichter ein Handspiel der Glarner im eigenen Elfmeter. Dardan Morina verwandelte den zweiten Strafstoss des Spiels souverän. Trotzdem war es dann kurz später – zu Unfreuden der zahlreich erschienenen Tuggner Fans – nochmals Sabanovic, der für Linth 04 ein drittes Mal traf und per Kopf den Schlussstand markierte.

Auch wenn den Tuggnern die Enttäuschung über die Niederlage ins Gesicht geschrieben stand, wiesen sie auch auf das grosse Ganze hin: «Jede Niederlage schmerzt, wir haben mit der Coronapause über ein Jahr nicht mehr verloren», so Löffel, «aber die Bilanz ist sehr gut. Hätten wir am Anfang gewusst, wo wir nach acht Spielen stehen werden, wären wir mehr als glücklich gewesen. Nun überwiegt im Moment halt die Enttäuschung über die Niederlage.» Und auch der für das Tuggner Spiel sehr wichtige Stadler schaut zuversichtlich nach vorne: «Im Moment ist man enttäuscht, weil es schon das zweite Spiel ohne Sieg ist. Aber wir müssen jetzt gut trainieren, ein Team sein und am nächsten Samstag wieder mit viel Freude auf den Platz kommen. Dann kommt es gut.» Und auch wenn die zwei letzten Spiele die Sicht etwas trüben und die Niederlage gegen den Lokalkonkurrenten besonders schmerzt, sind in Tuggen die nötige Qualität und der Teamgeist weiterhin vorhanden. Es bestehen kaum Zweifel, dass das Trainer-Duo Allenspach-Löffel ihre Elf wieder auf den richtigen Pfad bringen können.

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