KADER 1. MANNSCHAFT

SPIELPLAN


Der FC Tuggen kam gegen Eschen-Mauren trotz mehr Spielanteil nicht über ein Unentschieden hinaus.


von Stefan Horisberger, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt


Bei beinahe schon eisigen Temperaturen musste die Allenspach-Elf am Samstag in Eschen antreten. Tuggen zeigte einen starken Start ins Spiel, dominierte das Heimteam zeitweise richtiggehend. Die Märchler hatten ein deutliches Mehr an Ballbesitz, trotzdem kam man nicht gefährlich in die Abschlusszone. Allen voran die Sturmspitzen Morina und Bärtsch konnten von ihren Mitspielern nicht entscheidend in Szene gesetzt werden. Auf der anderen Seite kam Eschen-Mauren, das eigentlich nur mittels Standards gefährlich in den Strafraum vordringen konnte, zu gefährlicheren Aktionen. Aber auch vor dem Tor von Tuggen-Keeper Merlo entstanden keine zwingenden Chancen.

Torlos in die Pause


Es war, als würde sich Tuggen mit viel Ballbesitz und wenigen Chancen zufrieden geben. Dies sah auch Tuggens Michael Bärtsch ähnlich: «Wir hatten das Spiel im Griff, aber es schauten keine konkreten Aktionen heraus. Wir fanden die Tiefe nicht, wodurch wir im Strafraum auch keine Chancen kreieren konnten.» So gestaltete sich die erste Halbzeit ereignisarm, und es ging torlos in die Pause.


Offener Schlagabtausch in der zweiten Hälfte


Nach dem Seitenwechsel wurde Eschen-Mauren dann schnell frecher: Nach 56 Minuten entwischte Felipe Dorta auf der linken Seite den Tuggner Verteidigern und verwandelte alleine gegen Torhüter Merlo zum 1:0 aus Sicht des Heimteams. Nun wurde aus der Partie doch noch ein offener Schlagabtausch, wenn auch die spektakulären Chancen weiterhin auf sich warten liessen. Bemüht, den Ausgleich zu finden, traf Ex-Eschener Michael Bärtsch nach 62 Minuten nur die Querlatte. Tuggen hätte nun ein Tor definitiv verdient, auch wenn Eschen-Mauren weiterhin mutig Widerstand leistete. Schliesslich konnte der Druck vonseiten der Gäste nochmals erhöht werden, und der eingewechselte Dario Stadler sorgte für neue Impulse. Ebendieser war es auch, der in der 83. Minute im Strafraum unsanft zu Fall gebracht wurde. Javier Santana verwandelte den Elfmeter im Anschluss sauber zum 1:1-Endstand. «Ob das Unentschieden verdient ist oder nicht, ist Ansichtssache. Wir haben definitiv mehr fürs Spiel gemacht, konnten im Gegenzug aber keine echten Chancen kreieren», analysierte Bärtsch nach dem Spiel. Für ihn selbst war es speziell, weil er gegen seinen Ex-Klub spielte: «Ich kam mit gemischten Gefühlen. Ich habe mich aber schon gut eingelebt und fühle mich wohl in Tuggen. Darum wollte ich mein Bestes für Tuggen geben. » Ein weiteres Mal kann Tuggen also keine drei Punkte aus dem Ländle mitnehmen. Entscheidend ist aber, dass man sich einerseits einen Punkt sichern konnte und dass man andererseits – trotz ausgebliebenem Vollerfolg – mindestens eine Halbzeit lang dominierte. Damit ist Tuggen weiterhin ungeschlagen und kann optimistisch nach vorne auf die Spitzenpartie gegen Linth 04 schauen.

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