KADER 1. MANNSCHAFT

SPIELPLAN

Der FC Tuggen grüsst weiterhin von der Tabellenspitze. Aus sechs Spielen resultieren sechs Siege, der letzte davon am Samstag auf heimischen Gefilden gegen Gossau. Der Siegtreffer fiel erst in der Nachspielzeit.

von Stefan Horisberger, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Mit dem dritten Spiel in sieben Tagen ging für Tuggen am Samstag eine intensive Fussballwoche zu Ende. Zu Gast war der FC Gossau. Die St. Galler wollten sich vom starken Meisterschaftsstart der Tuggner offensichtlich nicht beeindrucken lassen, denn sie starteten frech und gingen schon nach 16 Minuten in Führung. Ein Rückstand war für Tuggen nichts neues, allerdings konnte man bisher jeweils schon vor der Pause noch ein Offensivfeuerwerk zünden und reagieren. Diesmal hielt der Gegner aber dagegen und erzielte, nachdem Stürmer Stacher vom entwischten Flügel schön in Szene gesetzt worden war, mit dem Pausenpfiff das 2:0 aus Sicht der Gäste.

Reaktion folgt

Es war klar, dass sich einiges ändern musste, wollte Tuggen hier noch als Sieger vom Platz gehen. So beschrieb auch Verteidiger Andrei Herlea die Pausenszene: «Wir waren alle sehr unzufrieden. Wir wollten das wieder gut machen und nahmen uns eine Reaktion vor.» Und diese kam. Schon nach 51 Minuten erzielte der Tuggner Bärtsch den Anschlusstreffer. Danach sollte es aber einige Zeit dauern, bis wieder etwas passierte. Erst in der 84. Minute konnte Verteidiger Andrei Herlea von einem unkontrollierbaren Ball im Strafraum profitieren und sauber einschieben. Tuggen hatte den Ausgleich trotz einer schwächeren ersten Halbzeit mit einer deutlichen Leistungssteigerung erzwungen. Torschütze war mit Herlea einer, der sonst für solide Defensivarbeit, nicht aber für viele Tore bekannt ist: «Es fühlt sich sehr gut an, zu treffen. Ich schiesse lieber wenige Tore, dafür hoffe ich, dass sie dann in den entscheidenden Momenten kommen.»

Eingewechselt und gleich Treffer

Man hätte meinen können, Tuggen habe sich mit der Leistungssteigerung einen Punkt erkämpft und würde sich mit dem kleinen Makel zufrieden geben. Allerdings war die Allenspach-Elf noch nicht fertig. Man rannte weiter gegen Gossau an, und tatsächlich kam der eingewechselte James Wyndham in der 93. Minute im Strafraum nochmals an den Ball und erzielte das 3:2 in die linke Ecke. Tuggen lässt sich in seinem Lauf damit nicht bremsen und behält ein weiteres Mal die Oberhand. «Wir haben einen Lauf, aber den haben wir uns auch erarbeitet. Wir versuchen bodenständig zu bleiben, zu arbeiten und trotz Tabellenführung nicht überheblich zu sein», erklärte Herlea nach dem Spiel. Auch Mittelfeldregisseur Jose Meier fand, dass man Moral bewiesen hatte: «Heute war es schwierig. Wir konnten in der ersten Halbzeit nicht unser gewohntes Spiel spielen. In der zweiten Halbzeit haben wir dafür eine gute Reaktion gezeigt und sind auch schnell zu Chancen gekommen. Wir haben immer an den Sieg geglaubt und schliesslich die Partie auch verdientermassen drehen können.»

Am Schluss fügte der erfahrenere Tuggner an: «Wir erhalten von der Bank immer super Impulse, beispielsweise heute mit Wyndham, der reinkommt und trifft. Es ist nicht nur die Stammelf wichtig, sondern alle inklusive Staff.» Damit bestätigt Meier auch den Eindruck, den man als Aussenstehender hat: Der Zusammenhalt unter den Tuggnern ist gross, und man glaubt an die Siege. Tuggen ist eine breit abgestützte Mannschaft mit einer guten Mischung aus Erfahrung und Unverbrauchtheit, die zusammen funktioniert und aktuell nur schwer zu schlagen ist.

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