KADER 1. MANNSCHAFT

SPIELPLAN

Gleich mit 5:0 fertigte der FC Tuggen am Samstag zu Hause an der Linthstrasse den Tessiner Aufsteiger Paradiso ab. Die Tuggner dürfen sich über den Titel des Wintermeisters freuen.

von Stefan Horisberger, March-Anzeiger/Höfner Volksblat

Morina Dardan Rosamilia Giovanni 1
Traf am Samstag doppelt: Dardan Morina. (Bild: Carlo Stuppia)

Die Bedingungen fürs letzte Heimspiel hätten besser nicht sein können: Das Wetter versprach einen schönen Herbsttag, dazu eine hochkarätige Partie. Paradiso schien keinesfalls wie ein Aufsteiger wirken zu wollen, begann mutig und aggressiv. Die Stimmung war schon früh aufgeheizt. Was folgte, war ein offener Schlagabtausch. Beide Teams konnten offensiv in die gefährlichen Zonen vorstossen. Die provokative Spielweise der Gäste zahlte sich aus, das Heimteam schien etwas aus dem Konzept zu kommen und Torhüter Merlo musste wiederholt sein Können unter Beweis stellen.
In der 40. Minute konnte Jakup Jakupov schliesslich einen von Stadler getretenen Freistoss mit dem Kopf so verlängern, dass er für den Tessiner Schlussmann unhaltbar wurde. Damit konnte das Heimteam mit der Führung in die Pause gehen.


Tuggen wurde immer besser


Tuggen wusste den Schwung nicht so recht in die zweite Halbzeit mitzunehmen. Man musste sich nun vermehrt auf die eigene Defensivarbeit konzentrieren. Die schnellen Konter der Tuggner blieben aber eine gefährliche Waffe: Nach 64 Minuten spielte Keller einen flachen Ball in den Strafraum, wo Morina den Ball im Netz unterzubringen wusste.
Nun schien Tuggen richtig Gas zu geben, nur zehn Minuten später war es das gleiche Bild: Keller lancierte Morina mit einem hohen Ball, dieser traf mühelos zum 3:0. Schliesslich trug sich auch Genc Krasniqi noch in die Torschützenliste ein, und das gleich doppelt: In der 77. und der 82. Minute entwischte er jeweils alleine und liess dem Tessiner Torwart keine Chance. Paradiso konnte kaum noch für Gefährlichkeit sorgen. Tuggen entschied das Spiel also mit vier Toren in 18 Minuten.

«Man kann sagen, dass sie eingebrochen sind. Wir dagegen hatten eine optimale Chancenauswertung. Mit jedem Tor wuchs ihre Verunsicherung, das konnten wir ausnutzen», meinte Verteidiger Andrei Herlea nach dem Match. Angesprochen auf den «Wintermeistertitel» meinte er: «In erster Linie ist es ein Zeichen, dass wir die richtige Einstellung und die richtige Ernsthaftigkeit an den Tag legen. Wir müssen weiterhin auf dem Boden bleiben und im Frühling da weitermachen, wo wir jetzt sind.» Schliesslich fand Torschütze Genc Krasniqi noch einen weiteren Faktor, der am Samstag den Unterschied machte: «Es war eine Frage der Fitness. Auch die Einstellung war wichtig, aber auf dem tiefen Terrain hat uns unser gutes Fitnesslevel sehr geholfen.» Mit einem Schmunzeln kommentierte er dann auch noch seine Tanzeinlage beim Feiern seiner Tore: «Sie hatte keine spezielle Bedeutung. Ich denke, tanzen bringt Leute zum Lachen und macht glücklich. Fussball sollte nicht immer nur purer Ernst sein. Fussball muss auch Spass machen, darum geht es.»

«Es ist ein Zeichen, dass wir die richtige Einstellung und Ernsthaftigkeit an den Tag legen.»

Andrei Herlea
Verteidiger des FC Tuggen. 

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