KADER 1. MANNSCHAFT

SPIELPLAN

Mit dem 5:1-Erfolg gegen den Zürcher Quartierklub Höngg etabliert sich der FC Tuggen vor dem kommenden Schlager gegen Wettswil-Bonstetten klar an der Spitze der Tabelle der 1. Liga.

von Stefan Horisberger, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Stadler Dario Stojanov Dalibor 1
(Bild: Carlo Stuppia) 


Bei bestem Herbstwetter hatte Tuggen am vergangenen Samstag zu Hause gegen Höngg anzutreten. Beide Teams starteten engagiert. Das Heimteam schien sofort bemüht, sah sich allerdings mit einem sehr hohen Druckspiel seitens der Zürcher konfrontiert. Bezeichnend dafür war auch, dass das erste Tor, erzielt durch Javier Santana in der 17. Minute, nicht durch einen schön gespielten Angriff, sondern durch eine chaotische Situation nach einem Eckball entstand. Im weiteren Verlauf kontrollierte Tuggen das Spiel über weite Strecken, kam aber nicht zuletzt auch wegen der aggressiven Spielweise der Höngger zu keinen zwingenden Chancen. Erst kurz vor der Pause erzielte Genc Krasniqi mit einem satten Schuss aus nächster Distanz das 2:0.

Nach dem 3:0 kam Höngg auf

Tuggen machte weiter Druck auf das gegnerische Tor. Jose Meier verwandelte einen Querpass nach einer schönen Ballstafette alleine vor dem Tor zum 3:0. Mit diesem Halbzeitstand, so konnte man meinen, war die Vorentscheidung bereits gefallen. Dennoch änderte sich in der zweiten Halbzeit die Gangart. Erstes Anzeichen dafür war das erhaltene Gegentor: Ein von Meier verursachter Elfmeter wurde von Hönggs Wiskemann eiskalt verwertet. Kurz darauf verschoss Jakupov einen Elfmeter schon fast auf fahrlässige Art und Weise auf Tuggner Seite. So schien das Momentum auf die Zürcher Seite zu kippen, Tuggen wurde immer passiver. So änderte sich auch die Spielrichtung, Höngg sah sich plötzlich mit mehr Ballbesitz und vor allem vermehrt auch in Tuggner Tornähe. Die raren Tuggner Konter versandeten im Nichts. Erst als die Nachspielzeit bereits weit fortgeschritten war, gelang es dem eingewechselten Ugljesic, den Zürcher Verteidigern zu entwischen und Santana in Szene zu setzen, der alleine vor dem Tor zum entscheidenden Treffer abschloss.

In der Nachspielzeit das Spiel entschieden

Der Widerstand schien nun gebrochen, so kam Tuggen noch zu einer weiteren Grosschance. Luca Lanzendorfer sorgte quasi mit dem Schlusspfiff mit einem scharfen Schuss unter die Latte für das 5:1 Schlussresultat. Das Ergebnis – ein scheinbar klares Verdikt – entsprach aber nicht ganz der Tuggner spielerischen Leistung. Das sah auch der Tuggner Verteidiger Kim Jaggy: «Das ist sicherlich so. Am Anfang kamen wir gut ins Spiel, haben dann den Faden etwas verloren und entsprechend auch Chancen zugelassen. Trotzdem gingen wir etwas glücklich mit 3:0 in Führung. Wir wussten, dass wir in der zweiten Halbzeit noch mal Gas geben mussten, weil bereits da das Resultat nicht den Spielverlauf wiedergab.» Der Gegentreffer hätte dann dem Gegner nochmals Aufwind gegeben, der Spielfluss sei verloren gegangen, so der Ex-Profi weiter. «Schliesslich profitierten wir von den beiden letzten Kontern, die wir schön zu Ende gespielt und damit alles klargemacht haben.» Weiter erklärte Jaggy, woran aus seiner Sicht das schon mehrfach gesehene Einbrechen der Leistung in der zweiten Halbzeit liegt: «Es ist eine Kopfsache. Wir haben alle einen hohen Fitness-Level, damit hat das Nachlassen nichts zu tun. Wir schrauben etwas zurück, weil wir, wie heute, mit drei Toren vorne liegen und lassen dann den Gegner stärker werden. So geben wir dem Gegner Vertrauen. Bei uns schleichen sich Fehler ein. In dieser Liga gibt keine Mannschaft einfach auf. Wir sind der Leader, gegen uns wollen alle gewinnen. »

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