KADER 1. MANNSCHAFT

SPIELPLAN

Vor Heimpublikum zeigte der Erstligist im Linth-Derby eine solide Leistung.

von Stefan Horisberger, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Gespannt waren die am Freitag zahlreich erschienenen Zuschauer an der Linthstrasse, als das Derby zwischen Tuggen und Linth 04 angepfiffen wurde. Tuggen zeigte schnell, dass es ein anderes Spiel werden würde, als noch vor Wochenfrist in Eschen.
Von der ersten Sekunde an war die Allenspach-Elf bereit und nach nur drei Minuten kamen sie mit Dardan Morina schon ein erstes Mal gefährlich nah vors Tor der Glarner, der Ball verfehlte das Gehäuse aber knapp. In der Folge demonstrierten die Tuggner, welches Potenzial in ihnen steckt. Über weite Strecken dominierte man den Gegner, Linth 04 hatte kaum Möglichkeiten. Und wenn, konnte der Tuggner Tormann Frauenfelder, der am Freitag Stammtorwart Merlo ersetzte, die Situation souverän entschärfen.

Weckruf von Linth 04

Nach 36 Minuten dann beinahe der Schock für die Tuggner: Völlig entgegen des Spielverlaufs kam Linth 04 zur grössten Chance des Spiels, die die Glarner aber ausliessen. Schliesslich konnte dann das Heimteam den positiven Spielverlauf der ersten Halbzeit doch noch in etwas Zählbares umwandeln. Nach 42 Minuten war es Genc Krasniqi, der nach einer Hereingabe von Raymond Tinner traf. Genau zum richtigen Zeitpunkt, wie auch der Torschütze selber meinte: «Sehr wichtig für das Spiel war der Führungstreffer vor der Halbzeit. Das hat uns aufgebaut für die zweite Halbzeit. Auch weil wir merkten, dass Linth stärker wird.»

Tatsächlich wurde der Gegner in der zweiten Halbzeit offensiv frecher, zeigte einen guten Spielaufbau und konnte auch selber für Druck sorgen. Allerdings wirkten sie in der Offensive etwas glücklos. «Wir hatten heute eine gute Auswertung in der Offensive, Linth 04 hatte das nötige Glück für zwingende Aktionen nicht», analysierte Genc Krasniqi. Daneben war es auch die Tuggner Defensive, die eine souveräne Leistung ablieferte.
Trotzdem wurde es an der Seitenlinie und im Publikum langsam unruhig, Linth 04 kam vermehrt zu Druckphasen in der Tuggner Hälfte. Die Offensive des Heimteams war indessen nicht mehr sehr präsent, vereinzelte gute Aktionen führten nicht zum nötigen 2:0. Erst in der 86. Minute war es Arben Buqaj, der einen Fehlpass in der hochstehenden Glarner Verteidigung abfing, alleine aufs gegnerische Tor loszog und im Strafraum uneigennützig auf Krasniqi ablegte, welcher kaltschnäuzig zum 2:0 abschloss. Im Anschluss kam es zu keinen gefährlichen Aktionen mehr. Besonders für Genc Krasniqi hat dieser 2:0-Sieg eine gewisse Bedeutung: «Nach meinem schlechten Start in die Meisterschaft mit der roten Karte tun mir die beiden Tore sehr gut. Mit dem heutigen Spiel konnte ich mich wieder zurückkämpfen.»

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