KADER 1. MANNSCHAFT

SPIELPLAN

Spielerisch konnten die Märchler nicht während der gesamten 90 Minuten überzeugen. Dennoch reichten zwei Tore, die Gossauer auf Distanz zu halten. Zumindest bis Dienstag stehen die Tuggner an der Tabellenspitze.

von Stefan Horisberger, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Stadler Dario Bruggmann Daniel 1
Dario Stadler war auch am Samstag wieder erfolgreich: Er provozierte das Eigentor zum 1:0 und erzielte das 2:0. (Bild: Carlo Stuppia) 

Die Tuggner wollten am Samstag den ersten Tabellenplatz zurückerobern. Da Wettswil-Bonstetten während der Woche einen Sieg einfahren konnte, war Tuggen zwischenzeitlich auf Rang zwei abgerutscht. Entsprechend mussten am Samstag drei Punkte her, um die Tabellenführung wieder zu übernehmen. Mit viel Glück holten sich die Märchler die wichtigen Punkte. Ein Unentschieden wäre wohl auch kein falsches Resultat gewesen.
So waren es eben nicht die Tuggner, die das Spielgeschehen zu Beginn in die Hand nahmen. Erst nach acht chaotischen Minuten weckte ein stark getretener Freistoss von Jose Meier das Heimteam auf. Nur zwei Minuten später spielte Dario Stadler einen gefährlichen hohen Ball in den Strafraum, der vom Gossauer Verteidiger Robin Estermann nur noch per Kopf ins eigene Netz geklärt werden konnte. Tuggen ging durch ein Eigentor in Führung. In der Folge war es vor allem die Allenspach-Elf, die das Spielgeschehen bestimmte. Ein Grossteil des Matchs spielte sich rund um den Gossauer Strafraum ab, zwingende Aktionen blieben aber aus. Unter dem Strich hatten die Zuschauer an der Linthstrasse eine ansprechende erste Halbzeit des Heimteams gesehen.

Als man dann in die zweite Spielhälfte startete, änderte sich das Bild. Tuggen schien zwar bemüht, allerdings zunehmend glückloser in den Aktionen nach vorne. Dennoch gelang Stadler mit einem strammen Flachschuss nach 52 Minuten der Treffer zum 2:0. Postwendend schob dann Vuleta für Gossau eine Minute später zum 2:1 ein. Und damit begann das Anrennen der St. Galler. Tuggen hatte fortlaufend weniger Ballbesitz und liess viele Ballverluste im Mittelfeld zu, sodass die St. Galler nun meist in der Tuggner Hälfte aktiv waren, allerdings zu wenig effizient vor dem Tuggner Tor. Andererseits wussten die Tuggner mit ihren Kontern nicht viel anzufangen. Auf beiden Seiten reichte es nicht mehr für ein weiteres Tor. Somit gewann Tuggen nach einer spielerisch starken ersten und einer zumindest kämpferisch guten zweiten Halbzeit mit 2:1.

Trotz schlechter Leistung in zweiter Halbzeit drei Punkte

Auch aus Torhütersicht war die zweite Halbzeit ungenügend: «Wir sind zwar früh zum 2:0 gekommen, danach haben wir viel zu wenig gemacht und standen zu weit von den Leuten weg», so Alessandro Merlo. Nicht zuletzt wegen des Eigentors hätten sie am Samstag das nötige Glück zum Sieg gehabt. «Das braucht man auch, wenn man vorne mitspielen will. Und es gehört zum Sport», so Merlo.
Trainer Allenspach resümierte nach dem Spiel, angesprochen auf die Leistungserwartung an die Tuggner: «Es gibt einfach schlechte Spiele. Es gibt auch schlechte Halbzeiten, so eine zeigten wir heute. Der Gegner war in der zweiten Halbzeit besser.» Schlussendlich zählen die drei Punkte. Und diese konnte Tuggen am Samstag zu Hause behalten.

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