KADER 1. MANNSCHAFT

SPIELPLAN

Die trefferreiche Partie gegen St. Gallen 2 ging mit einem klaren 5:1 an Tuggen. Zum Sieg mitgeholfen hat eine hundertprozentige Penalty-Treffsicherheit.

von Bruno Füchslin, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Jakupov Jakup 1
(BIld: Carlo Stuppia) 

Die Märchler konnten vorab der Partie gegen St. Gallens Zweite mit dem bisherigen Saisonstart zufrieden sein. Man hat von möglichen neun Punkten deren sechs eingefahren. Aus den drei gespielten Partien auffallend: Die Anzahl Gegentreffer sind zu hoch und bedürfen dringend Korrekturen – und dies gegen St. Gallen 2, das am Vorwochenende Balzers gleich mit einer 0:5-Packung zurück ins Ländle schickte.
Früher Führungstreffer
Wie immer im Fussball ist das, was vor den Toren und an Treffern geschieht, Primäraufgabe des Mittelfelds. Die Scharnierkette zwischen Angriff und Defensive ist und bleibt das Herzstück eines jeden Teams. Genau aus diesem Mittelfeld heraus geschah Tuggens erster Treffer: Ein weiter Ball auf Petar Ugljesic liess St. Gallens Hüter Nico Strübi zu spät aus dem Tor eilen und im Zweikampf gegen den Tuggner ein Foul begehen. Nach bereits drei Minuten führten die Gastgeber dank des von Jakup Jakupov sicher verwerteten Penaltys 1:0.
Ähnliches Entstehen bei Tuggens zweitem Einschuss: Wieder aus der eigenen Hälfte heraus lanciert, lief diesmal Dario Stadler auf und davon und traf per äusserst platziertem Flachschuss ins Netz (24.). Die Gäste- Defensive machte in dieser Szene einen sowohl in Tiefe wie Breite unorganisierten Eindruck und liess sich mit einem einfachen Pass übertölpeln. Tuggens sichtbarer Mehraufwand an Laufarbeit – entsprechende Anspielstationen schaffend – war bei Halbzeit mit dem Zweitorevorsprung zurecht belohnt.
Mit einem «weiter so» bei den einen, umgekehrt einem «so nicht weiter » bei den andern, sollte die zweite Hälfte in Richtung definitiver Punktevergabe laufen. Wieder hebelte ein weites Zuspiel die Gästeabwehr aus, doch Strübi blieb im Duell gegen den abschliessenden Caine Keller Sieger (48.). Aber danach verlor Tuggen das «weiter so», gestand St. Gallen mehr Spielanteile zu und wurde durch Gabriel Sidlers Anschlusstreffer nach einer Stunde prompt bestraft.
Die geweckten Aufholgelüste der Gäste wurden dann allerdings wieder gestoppt: Der kurz zuvor eingewechselte Dardan Morina stellte die gehabte Tordifferenz wieder her (63.). Dann kam die Minute des Alessandro Merlo: Der Märchler Schlussmann parierte einen Strafstoss von Pascal Agostini (vorangegangenes Foul von Senad Jakupovic an Tim Staubli) und leistete so einen wichtigen Beitrag, damit nicht mehr als dieser eine Gegentreffer anbrennen konnte. «Heute haben wir sehr gut gespielt und dem Gegner nicht viel zugestanden», sagte nach dem Abpfiff Routinier Kim Jaggy. Überhaupt könne sich Tuggen in dieser Saison «mit dieser Breite in der Mannschaft nur selber schlagen».
Ein dritter Foulpenalty in dieser unterhaltsamen Partie setzte nach 82 Minuten das allgemeine Toreschiessen fort; wiederum Morina konnte sich feiern lassen. Auch der eben eingewechselte Luca Lanzendorfer per Kopfball-Tor gab einen gelungenen Einstand und konnte seinem insgesamt vor allem im ersten Abschnitt kompakter auftretenden Team den Sieg sichern.
«Die 2:0-Führung war wichtig. Dennoch hat uns erst der dritte Treffer die nötige Sicherheit gegeben.»
Adrian Bernet
Torhütertrainer FC Tuggen

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