KADER 1. MANNSCHAFT

SPIELPLAN

Im zweiten Saisonspiel verlor der FC Tuggen zum ersten Mal. Entscheidend bei der 0:3-Niederlage war eine Rote Karte in der achten Minute.

von Stefan Horisberger, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Alles wäre bereit gewesen für einen tollen Fussballnachmittag aus Tuggner Sicht. Doch bereits in der achten Minute folgte für die Allenspach-Elf ein Dämpfer: Der letztjährige Topskorer Genc Krasniqi wurde mit Rot vom Platz gestellt. Schiedsrichter Thies hatte eine Tätlichkeit gegen Red Stars Lars Schnidrig geahndet und den Tuggner Stürmer kurzerhand unter die Dusche geschickt. Folglich blieb es ruhig in den beiden Offensiven. Das Spiel plätscherte eine halbe Stunde lang vor sich hin, ohne dass eine Mannschaft zu zwingenden Chancen kam. Dann gelang es Red Star erstmals, das Tempo etwas zu erhöhen. Nach 33 Minuten tanzte der Zürcher Gaël Baillargeault im Alleingang durch Tuggens Strafraum, schloss dann aber zu ungenau ab.
Red Star hielt das Tempo weiter hoch und kam schliesslich mit einem Doppelschlag zur verdienten Führung. In der 37. Minute köpfte Rico Thalmann nach einem Eckball zum 1:0 ein, nur zwei Minuten später profitierten die Städter von einem Tuggner Ballverlust, und Fabio Eid erhöhte auf 2:0.

Wer nun aber von den Tuggnern Resignation erwartete, lag fehl. In der Pause wusste Adrian Allenspach offensichtlich, die richtigen Worte zu finden. Tuggen kam engagierter und bemühter aus der Kabine. «Bis zur Pause stellten sie uns vor grosse Probleme», so der Tuggner Javier Santana. In der Pause habe man sich nochmals vor Augen geführt, dass alles möglich sei. «Wir versuchten vorne Druck zu machen, um ihnen das Herausspielen zu erschweren. Das gelang uns nicht schlecht. Auf den letzten 20 Metern fehlte uns auch das nötige Glück», erklärte er nach dem Match. Die wohl grösste Chance ging auf das Konto von Petar Ugljesic, er scheiterte aber aus kurzer Distanz am stark reagierenden Red Star-Keeper.

Schliesslich kam es, wie es kommen musste: Red Star spielte einen der rarer gewordenen Angriffe sauber zu Ende, und Figueiredo machte nach 80 Minuten mit dem 0:3 alles klar. Mit einer spielerisch passablen Leistung in der zweiten Halbzeit ging Tuggen am Samstag leer aus, Red Star war schlicht zu stark. So war auch Santana nicht gänzlich überrascht: «Wir wussten, dass es schwierig werden würde. Sie spielen immer stark, aufsässig und aggressiv.» Am Schluss erwies sich die frühe Rote Karte gegen Topskorer Krasniqi als zu grosse Hypothek für die Märchler.

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