KADER 1. MANNSCHAFT

SPIELPLAN

Der FC Baden erteilte dem FC Tuggen am Samstag eine Lehrstunde. Im Spitzenspiel gehen die Tuggner sang- und klanglos 0:6 unter. Damit muss der FCT den zweiten Tabellenrang abtreten.

von Tobias Akermann. March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

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Bendeguz Györky beim letzten Aufeinandertreffen an der Linthstrasse. (Bild: Carlo Stuppia) 


An diesem Samstagnachmittag in Baden passte auf Tuggner Seite rein gar nichts zusammen. Der Auftritt der Märchler war so trist wie das Wetter. Bei Dauerregen fand Tuggen kein Rezept gegen die offensiv starken Aargauer. So kam es zur dritten und klar höchsten Saisonniederlage. Der sichtlich enttäuschte FCT-Trainer Adrian Allenspach suchte nach dem Schlusspfiff nach Erklärungen. «Heute lief eigentlich alles gegen uns. Baden machte praktisch aus jedem Schuss ein Tor.».

39. Minute: Dreifacher Wechsel!

Das Unheil nahm schon früh seinen Lauf. Nach sechs Minuten waren die Tuggner beim Führungstor von Christopher Teichmann nur Zuschauer. Der Topskorer des Heimteams nahm den Ball volley ab und schoss via Lattenunterkante das sehenswerteste Tor des Nachmittags. Es ging im gleichen Stil weiter. Baden zeigte kein Erbarmen und spielte sich in einen offensiven Rausch. Nach einem Doppelpack durch Kevin Spadanuda lagen die Märchler schon nach gut 20 Minuten mit bereits drei Längen im Hintertreffen. Tuggen hingegen zeigte eine schlechte Leistung und kam nie im Spiel an. Ein Grossteil der Zweikämpfe ging verloren – und offensiv blieben die Gäste über die gesamten 90 Minuten praktisch inexistent. Mit den vierten und fünften Badener Treffern war der Spitzenkampf schon nach einer halben Stunde entschieden.

Diese beiden Treffer waren zu viel des Guten für Adrian Allenspach. Der Trainer reagierte und nahm bereits in der 39. Minute einen dreifachen (!) Wechsel vor. Zwar konnte sich Tuggen ein wenig stabilisieren. Doch die erhoffte Reaktion blieb aus. Dies ärgerte Allenspach nach dem Spielschluss am meisten. «Wir sind immer in der Lage, Rückstände aufzuholen. Natürlich war es eine grosse Hypothek,jedoch dürfen wir nach dem 0:3 nicht so einfach auseinanderfallen. » So plätscherte das Spiel vor sich hin. Baden musste nichts mehr tun für die Partie, und Tuggen war nicht in der Lage, noch etwas Nennenswertes zu kreieren. Den Schlusspunkt in der Torreichen Partie setzte Luca Ladner mit einem direkt verwandelten Freistoss.

Wettswil wieder im Vorteil

Somit ist die Revanche für Baden geglückt. Im Hinspiel setzte es für die Aargauer eine klare 2:6-Niederlage ab. Für Tuggen hingegen war es die erste Niederlage in der Rückrunde und zum erst vierten Mal in dieser Saison blieb die stärkste Offensive der Liga ohne Torerfolg.Mit dieser Niederlage rutschte Tuggen auf den dritten Tabellenrang ab und hat nun drei Punkte Rückstand auf das zweitplatzierte Wettswil-Bonstetten. Im Nacken der Tuggner lauert Eschen/Mauren mit nur einem Punkt Rückstand. Die letzten drei Runden versprechen Hochspannung um die Spitzenplätze.

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