KADER 1. MANNSCHAFT

SPIELPLAN

Der FC Tuggen bleibt auch nach dem achten Spiel in Folge ohne Niederlage. Mit dem knappen 2:1-Heimsieg gegen den SV Höngg stehen die Märchler auf dem zweiten Tabellenrang.

von Tobias Ackermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Es war wettertechnisch eine garstige Angelegenheit am Samstagnachmittag an der Linthstrasse.Bei nass-kühlen Bedingungen zeigten beide Mannschaften eine bescheidene Partie. Die Zürcher konzentrierten sich zunächst auf die Defensive und Tuggen versuchte seinerseits etwas mit dem Ballbesitz anzufangen.

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Ohne Torgefahr

Tuggen blieb in der Bewegung nach vorne sehr harmlos. So plätscherte das Spiel vor sich hin, vieles spielte sich im Mittelfeld ab. Torgefahr kam selten auf. Das gefährlichste, was Tuggen in den ersten 45 Minuten zustande brachte, war ein Weitschuss von José Meier, der knapp am Tor vorbeiflog. Besonders unglücklich verlief die Partie für Josip Uzelac. Der polyvalent einsetzbare Spieler kam nach seiner schweren Kreuzband- Verletzung langsam aber sicher wieder in Fahrt.Gegen Höngg musste er das Spielfeld nach nur zehn Minuten wieder verlassen. Er verletzte sich erneut am Knie, wie schwerwiegend die Verletzung diesmal ist, war nach Spielschluss noch nicht klar.

Auch die zweite Hälfte der Partie wurde kein Fussball-Leckerbissen. Allerdings waren es die Tuggner, die nun dominanter auftraten und vehement die Führung suchten. Einem Torerfolg am nächsten kamen Dardan Morina und Dario Stadler. Jedoch scheiterten beide Offensiv-Akteure am Gäste-Torhüter.

Zwei Mal Penalty

Das Spiel wurde mit zunehmender Spieldauer ruppiger. Durch die härtere Gangart wurde der Spielfluss immer wieder gebremst. Dennoch ging Tuggen in der 69. Minute in Führung: Jakup Jakupov verwandelte einen Handspenalty.

Das Spiel wurde nach dem Tor belebter. Keine drei Minuten später kam Höngg zum Ausgleich. Auch die Zürcher erhielten einen Penalty.Sebastian Luck behielt die Nerven und bezwang Alessandro Merlo zum 1:1. Höngg machte es der Defensive der Tuggner enormschwer, die Zürcher agierten äusserst diszipliniert. Tuggen zeigte nicht seine beste Partie und blieb vor dem gegnerischen Tor zu ungenau. Allerdings konnten sich die Gastgeber wie so oft in dieser Saison auf die starke Offensive verlassen.Allen voran Jakup Jakupov war in Torlaune. Mit seinem zweiten Treffer zehn Minuten vor Spielende schoss er seine Farben zum Sieg. Mit seinem Doppelpack gegen Höngg führt Jakupov die interne Skorerliste an. Der Stürmer konnte sich diese Saison schon zehnmal als Torschütze feiern lassen und unterstreicht somit seine gute Form.

Adrian Allenspach fand nach dem Spiel klare Worte: «Wir zeigten in der ersten Hälfte eine schlechte Partie. Ich musste in der Pause einiges ansprechen, was mir nicht gefiel. Wir hatten in der Offensive zu wenig Bewegung und kamen nie richtig in die Zweikämpfe.» Zudem habe Höngg ihnen das Leben schwer gemacht. Der Sieg von Tuggen war sicher glücklich, dies bestätigte Allenspach. «Es gibt Spiele, wo du nicht den besten Fussball spielst und dennoch gewinnst.» Auf der Gegenseite, beim Höngger Trainer Ivan Previtali, war die Gemütslage anders: «Es war sicherlich eine unglückliche Niederlage. Das Momentum lag nach dem Ausgleich auf unserer Seite. Leider liessen wir uns beim zweiten Gegentor zu einfach ausspielen.» Danach sei es schwierig gewesen, nochmals reagieren zu können.

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