KADER 1. MANNSCHAFT

SPIELPLAN

Der FC Tuggen bleibt auch im siebten Meisterschaftsspiel in Folge ohne Niederlage. Gegen die U21 von St. Gallen trennten sich die Märchler in einer ereignisreichen Partie 3:3 unentschieden.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Krasniqi Genc 1
Traf auch gegen St. Gallen wieder: Genc Krasniqi (hier im Spiel gegen Thalwil). 

Tuggen machte von Beginn weiter, wie das letzte Spiel geendet hat, nämlich mit Tore schiessen. Kaum angepfiffen, lag Tuggen schon in Front. Dardan Morina konnte im Strafraum nur mit einem Foul gestoppt werden. Klares Verdikt: Penalty für Tuggen. Jakup Jakupov übernahm die Verantwortung und verwandelte eiskalt.

Nach diesem frühen Tor erwischte Tuggen eine schlechte Phase. Die jungen St. Galler wurden ihrer Rolle als unangenehmer Gegner gerecht und überzeugten mit enormer Ballsicherheit. Tuggen zog sich zurück und überliess dem Gegner den Ballbesitz. Die technisch sehr versierten Ostschweizer wussten mit dem Ball etwas anzufangen und waren nach vorne mit ihren schnellen Angriffen brandgefährlich. Der Ausgleich war die Folge für das zu passive Auftreten des FCT. So konnte der St. Galler Musah Nuhu unbedrängt einköpfeln. Auch nach dem Ausgleich fanden die Märchler den Tritt noch nicht und mussten sich vom Nachwuchs von St. Gallen einschnüren lassen. Die Tuggner kamen meist einen Schritt zu spät und gingen nie richtig in die Zweikämpfe. Nach einem Fehler in der Hintermannschaft hatte FCSG-Spieler Patrick Sutter einfaches Spiel und brachte das Heimteam in Führung.

Zu passive Tuggner

Das Übel nahm weiter seinen Lauf. Ein zu ungestümes Einsteigen von Andrei Herlea wurde folgerichtig mit einem Penalty geahndet. Doppelt bitter für Tuggen – den fälligen Straffstoss von Sutter konnte Alessandro Merlo parieren – jedoch rannten die Tuggner zu früh in den Strafraum, und der Strafstoss musste wiederholt werden. Im zweiten Versuch hatte Merlo keine Abwehrchance. So erzielten die St. Galler innert zwölf Minuten drei Tore und konnten das Spiel dank der Tuggner Passivität drehen. Tuggen aber gab sich noch nicht geschlagen und konnte vor der Pause nochmals verkürzen. Jakupov erzielte seinen zweiten Treffer nach herrlicher Vorlage von Krasniqi. Ebendieser Krasniqi hatte kurz vor der Pause gar noch die Möglichkeit, den Spielstand zu egalisieren, sein Kopfball landete aber am Pfosten. So ging eine ereignisreiche erste Halbzeit mit fünf Toren zu Ende.

Verwandelter FCT nach der Pause

Adrian Allenspach fand die richtigen Worte in der Kabine und sah eine Mannschaft, die wie verwandelt in die zweite Halbzeit startete. Tuggen störte den Gegner früher und zwang die Nachwuchskicker von St.Galler zu Fehlern. Immer öfter konnte sich Tuggen in der gegnerischen Platzhälfte festbeissen. Mit dem dritten Penalty des Spiels konnte Tuggen ausgleichen. Diesmal übernahm Genc Krasniqi die Verantwortung. Souverän verwandelte er zum 3:3. Tuggen hatte in der Folge die Angriffe der Ostschweizer besser unter Kontrolle und konnte sich wie gewohnt auf die Defensive verlassen. Offensiv wollte Tuggen die Entscheidung suchen. Die beste Chance zum Führungstreffer vergab Dario Stadler nach Vorarbeit Krasniqis. Sein Abschluss wurde vom St. Galler Schlussmann pariert. Nach der ersten torreichen Halbzeit flachte die Partie je länger je mehr ab. Keinem Team wollte der vierte Treffer gelingen. Tuggen bewies viel Moral und machte einen Zweitore-Rückstand wett. Mit diesem Punktgewinn mischt Tuggen weiter in der Spitzengruppe mit.

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