KADER 1. MANNSCHAFT

SPIELPLAN

In der aktuellen Saison fehlt der FC Tuggen im Schweizer Cup-Wettbewerb. Das soll sich für das nächste Jahr ändern – findet Aussenverteidiger Andrei Herlea.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Herlea Andrei 1
Andrei Herlea beton, dass man für weitere positive Ergebnisse hart arbeiten muss. (Bild: Carlo Stuppia) 

Seit dem Sommer 2016 ist Andrei Herlea Spieler vom FC Tuggen. Somit befindet sich der 25-jährige in der dritten Saison mit den Märchlern. Mit den Auftritten nach neun Runden in der Meisterschaft bilanziert Herlea: «Mit dem, was wir bis jetzt gezeigt haben, dürfen wir zufrieden sein.» Wichtig sei gewesen, dass die Stabilität ins Tuggner Spiel zurückgekehrt ist, so Herlea weiter. Dennoch mahnt der Aussenverteidiger und sagt im gleichen Atemzug. «Wir wissen, dass es im Fussball schnell gehen und rasch in die andere Richtung laufen kann. Deswegen sind wir jetzt zufrieden, müssen aber weiterhin hart daran arbeiten, dass es so positiv weitergeht».

An der Spitze dran

Irgendwie ist zu spüren, dass die letzte, verkorkste Saison noch im Hinterkopf herumschwirrt. Deshalb sind auch alle Spieler mit einer Zielsetzung vorsichtig, trotz einer gelungenen ersten Saisonhälfte. «Wir nehmen Woche für Woche und Spiel für Spiel», so Andrei Herlea. Mit dieser Einstellung läuft es aktuell gut und deshalb gibt es keinen Grund, etwas zu ändern.

Tuggen konnte dank dem Punktgewinn am vergangenen Sonntag den dritten Tabellenrang festigen und ist immer noch in Tuchfühlung mit der Spitze. Angesprochen auf das 0:0 beim FC Kosova meint Andrei Herlea,dass es letztlich ein Punkt war, der gerne genommen wird. «Klar sind wir nach Zürich gefahren, um auf Sieg zu spielen, jedoch ist Kosova eine individuell sehr stark besetzte Mannschaft». Kosova ist die Wundertüte dieser Gruppe. An guten Tagen in der Lage, alle zu schlagen. Jedoch läuft es auch Gefahr, gegen ein Team aus der unteren Tabellenregion zu verlieren.Sowieso ist die 1.-Liga-Gruppe 3 wie schon in der letzten Saison enorm ausgeglichen. 

«Schauen nicht auf die Tabelle»

Die Tuggner haben am Samstag aber eine Verschnaufpause vom Ligaalltag. Auf dem Programm steht die erste von zwei Qualifikationsrunden für den Schweizer Cup der kommenden Saison. Tuggen konnte in seiner Vereinsgeschichte einige Cup-Erfolge feiern und grosse Gegner an der Linthstrasse empfangen. An diese Zeiten wollen die Tuggner gerne wieder anknüpfen.

Damit dies Tatsache wird, gilt es am Samstag beim Heimspiel die erste Quali- Runde zu überstehen. Mit Gossau gastiert ein heimtückischer Gegner an der Linthstrasse. Die Tuggner kennen den Gegner bestens aus der Liga. Zum Saisonauftakt gab es einen klaren 4:1-Heimerfolg. Gossau erwischte danach einen schlechten Saisonstart und mussten fünfmal in Folge als Verlierer vom Platz. Nun haben sich die St. Galler gefangen und kommen immer besser in Fahrt.

Auch Andrei Herlea weiss von den Qualitäten des Gegners. «Wir werden nicht auf die Tabelle schauen, die interessiert uns eigentlich nie.Gossau stellt eine starke Mannschaft, das wissen wir. Die St. Galler werden uns im Spiel alles abverlangen.» Sicherlich ist Gossau, aktuell nur auf Rang 12 platziert, unter dem Wert geschlagen. Deshalb wird es ein spannender Vergleich werden, in einem Spiel, in dem es um alles geht.Denn das Motto ist klar: Wer verliert, scheidet aus.

Tuggen – Gossau Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse

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