KADER 1. MANNSCHAFT

SPIELPLAN

Der FC Tuggen gewann am Samstag vor heimischem Publikum gegen Thalwil diskussionslos 3:0. Der Mann des Spiels war FCT-Debütant Genc Krasniqi, der zwei Tore schoss.

von Tobias Akermann, March Anzeiger/Höfner Volksblatt

Krasniqi Genc Manca Etienne 1
Genc Krasniqi (am Ball) stellte seine Goalgetter-Fähigkeiten unter Beweis. (Bild: Carlo Stuppia)

Nach seinem 300. Spiel als Trainer – das Jubiläum feierte er in Mendrisio – ist Adrian Allenspach auch noch am Samstag zu Hause vor den eigenen Fans geehrt worden und erhielt vor dem Spiel gegen den FC Thalwil eine kleine Anerkennung und den verdienten Applaus. Auch seine Mannschaft war in Feierlaune. Nach zwei sieglosen Spielen kehrten die Tuggner auf die Erfolgsstrasse zurück und besiegten Thalwil klar und deutlich 3:0. Mit diesem Sieg orientieren sich die Schwyzer langsam aber sicher in die obere Tabellenhälfte. Aktuell ist es der vierte Rang mit elf Punkten.

Es war eine einseitige Partie an der Linthstrasse. Tuggen war nicht gewillt, den Gegner ins Spiel kommen zu lassen, übernahm von Anfang an das Zepter und dominierte die Thalwiler regelrecht. Bis zum ersten Tor verstrichen dennoch gut 30 Minuten. Denn wie so oft in der Saison blieben zahlreiche Top-Chancen ungenutzt. Jakup Jakupov und Neuverpflichtung Genc Krasniqi, der sein Startelf-Debüt gab, liessen vermeintlich 100-prozentige Chancen ungenutzt. So musste ein Penalty den Bann brechen. Nachdem Dario Stadler im Strafraum gefoult worden war, übernahm Krasniqi die Verantwortung und verwandelte den Elfmeter souverän zur Führung.

Krasniqi doppelte nach

Anstatt an die gute Startphase anzuknüpfen und weiter nach vorne zu spielen, verloren die Tuggner aber etwas an Stärke und liessen Thalwil gewähren. Jedoch war es nicht der Nachmittag des Gästeteams. Zu harmlos präsentierten sich die Zürcher nach vorne und konnten wenig Akzente in der Offensive setzen. Erst im Verlauf der zweiten Halbzeit agierten die Tuggner wieder aufsässiger und zielstrebiger und waren gewillt, die knappe Führung auszubauen. Ausschlaggebend für das zweite Tor war wiederum ein stehender Ball. Und es war erneut Krasniqi, der mit einem direkt verwandelten Freistoss die Zwei-Tore-Führung herstellte. Der neu verpflichtete Stürmer konnte damit seinen Ruf als Goalgetter mit einem Doppelpack schon im ersten Pflichtspiel für Tuggen unter Beweis stellen. Thalwil seinerseits brachte offensiv, bis auf ein Abseitstor und einen Weitschuss kurz vor Schluss, wenig zustande.Dies konstatierte auch der Ex-Tuggner und heutige Thalwiler Etienne Manca nach Spielschluss: «Wir finden meistens über den Kampf ins Spiel, aber heute kamen wir nie richtig in die Zweikämpfe und hatten dadurch wenig Zugriff aufs Spiel. Dies war natürlich auch der Verdienst Tuggens.» Die Konstanz als Ziel

In der Tat legte Tuggen einen abgeklärten Auftritt hin und kam durch Dardan Morina noch zum dritten Tor, das den Tuggner Sieg in der 74. Minute besiegelte. Die Märchler zeigten eine gute Reaktion auf die letzten Spiele, welche nicht unbedingt positiv verlaufen waren. Demnach war auch der Routinier der Mannschaft, Kim Jaggy, nach der Partie zufrieden: «In den ersten 20 Minuten spielten wir guten Fussball und liessen Thalwil keine Chance. Danach liessen wir ein wenig nach – das müssen wir abstellen und im Gegenzug unsere Leistung über 90 Minuten abrufen. Aber wir sind auf gutem Weg.» Spannend zu sehen sein wird, wie sich Tuggen in den nächsten Spielen präsentiert. Es fehlte in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit sowie auch in der aktuellen Saison an Konstanz. Wenn konstante Leistungen über die gesamte Saison hinweg gehalten werden können, wird Tuggen in der oberen Tabellenregion mitmischen.

«Wir finden meistens über den Kampf ins Spiel, aber heute kamen wir nie richtig in die Zweikämpfe – das war der Verdienst Tuggens.»

Etienne Manca

Verteidiger FC Thalwil, früher FC Tuggen

Teilen:

    Hauptsponsor

    Tenüsponsoren

    Medienpartner

FC TUGGEN     |     POSTFACH 49     |     CH-8856 TUGGEN     |     INFO(AT)FCTUGGEN.CH     |     COPYRIGHT 2018 FC TUGGEN
Created by Dominik Kuhn