KADER 1. MANNSCHAFT

SPIELPLAN

Der FC Tuggen muss eine unnötige 0:2-Heimniederlage gegen Eschen/Mauren verdauen. Ein enttäuschter Torhüter Alessandro Merlo bedient sich einer alten Fussballer-Weisheit: «Wer die Tore nicht hat, kriegt sie.»

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Stadler Dario 01

Die Vorzeichen für die Partie am frühen Samstagabend standen gut. Beide Teams waren mit sieben Punkten aus drei Spielen identisch stark in die Saison gestartet, und man durfte eine spannende Partie erwarten. Auf dem Rasen sah dies dann anders aus. Über weite Strecken bekamen die 330 Zuschauer eine einseitige Partie zu Gesicht.

«Erneut nicht effizient genug»

Diese Meinung teilten nach Spielschluss auch Tuggens Torhüter Alessandro Merlo und der Angreifer Michael Bärtsch von Eschen/Mauren. «Wir hatten die Partie weitgehend im Griff und sind 90 Minuten lang angerannt. Uns wollte aber leider kein Tor gelingen», so Merlo. «Wiederum hat in unserem Spiel die Effizienz gefehlt, und so kam – wie so oft im Fussball – die altbewährte Regel zum Zug: Wer die Tore nicht macht, kriegt sie», so Merlos weitere Spielanalyse.

Auf der Gegenseite zeigte sich Michael Bärtsch sichtlich erfreut über die drei Punkte. «Tuggen hatte mehr vom Spiel, jedoch agierten wir solide in der Defensive und nutzen unsere wenigen Chancen eiskalt aus.» Zwar spielte sich die Partie oft im Mittelfeld ab. Tuggen aber war über das ganze Spiel gesehen die klar bessere Mannschaft und war gewillt, die Führung zu erzielen. Die Chancen dazu hatten die Tuggner. Allerdings fehlte im Abschluss die letzte Überzeugung. Weder Dardan Morina noch der vierfache Saisontorschütze Jakup Jakupov waren erfolgreich.

Die Gäste aus dem Ländle konzentrierten sich vornehmend auf die Defensive und standen sehr organisiert. Völlig entgegen dem Spielverlauf gelang der USV Eschen/Mauren kurz vor der Pause der Führungstreffer. Nach einem langen Abschlag von Torhüter Antic stand Bärtsch allein vor dem Tor und schob abgeklärt zur schmeichelhaften Führung ein.

Die zweite Halbzeit entwickelte sich noch einseitiger als die erste. Tuggen spielte Einbahnfussball und schnürte die Liechtensteiner in ihrer eigenen Platzhälfte ein. Angriff um Angriff wurde lanciert, allerdings fehlte es an Überzeugung und Durchschlagskraft in den letzten 20 Metern vor dem Tor. Und so biss sich Tuggen weiter die Zähne an der massierten Abwehr von Eschen/Mauren aus.Die Angriffsbemühungen wurden in der 68. Minute abrupt gestoppt. Nach einem Konter der Gäste erzielte Lehmann mit dem zweiten Tor für die Gäste die Vorentscheidung. Aus Tuggner Sicht besonders bitter: Unmittelbar vor dem Gegentor ging an der Strafraumgrenze wohl ein Foulspiel voraus, das aber nicht geahndet wurde. Tuggen gab sich zwar auch nach dem zweiten Tor noch nicht geschlagen und rannte weiter an, jedoch wollte kein Tor gelingen.

Kein Tor, kein Punkt

Tuggen investierte viel in die Partie, wurde für den grossen Aufwand jedoch nicht belohnt. Das erste Mal in der noch jungen Saison blieben die Tuggner ohne Torerfolg und dementsprechend auch ohne Punkte – obwohl die Leistung alles andere als schlecht war.

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