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Schiri

Bruno Berner: «Wir können den Klassenerhalt riechen»

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Nur noch zwei Punkte Rückstand sind es. Für den FC Tuggen ist der einst fast aussichtslose Kampf um den Klassenerhalt plötzlich wieder zu gewinnen. Tuggens Trainer glaubt fest daran.


von Andreas Züger


Fünf Spiele noch, dann ist die Saison in der Promotion League zu Ende und der Abstiegskampf entschieden. Der FC Tuggen trifft in den verbleibenden Partien auf Köniz, Sion 2, Bavois, YF Juventus und United Zürich und somit auf vier Gegner, die von Abstiegssorgen noch nicht befreit sind. Nur die zweite Mannschaft des Sittener Super-League-Vereins kann sich so gut wie sicher wähnen. Man könnte also meinen, dass nun die entscheidende Phase beginnt. Nicht aber für Bruno Berner, seit November Trainer des FCT. «Seit ich hier bin, befinden wir uns in der entscheidenden Phase. Jeder Punkt zählt. Das war bisher so, und das wird auch in den verbleibenden fünf Spielen so sein», so Berner.
«Die Mannschaft ist gefestigt»

 


Seit Berner das Zepter in Tuggen übernommen hat, machte seine Mannschaft Schritt für Schritt Boden gut und kam bis auf zwei Punkte an die Konkurrenz auf den Nicht-Abstiegsplätzen heran. «Die beiden Niederlagen in Serie gegen Breitenrain und Kriens haben uns etwas vom Kurs abgebracht. Aber mit dem Sieg in Cham vom Samstag konnten wir dies korrigieren.» Es passt zu Berner, der stets
positive Sätze formuliert, dass er auch aus den beiden Nuller-Runden Positives zieht. «Die Niederlage in Breitenrain war verdient, aber wir konnten auch da wieder einiges lernen. Und gegen Kriens standen wir am Schluss zwar mit leeren Händen da. Aber man sah nicht, wer Erster und wer Letzter ist. Wir lieferten ein gutes Spiel ab.» Der eminent wichtige Auswärtssieg bei Cham brachte Berner dann die Erkenntnis, dass «uns auch zwei Niederlagen in Serie nicht aus dem Tritt bringen. Die Mannschaft ist gefestigt».


«Wir meinen es ernst»


Tuggen präsentiert sich nicht nur gefestigter, sondern auch angriffiger, spielt ab und an gar mit einem Zwei-Mann-Sturm. «Ich bin ein Angreifer», sagt Berner. «Wenn man im -Tabellenkeller sitzt, kann man nicht auch auf dem Platz hinten reinstehen und auf -Fehler des Gegners warten. Wir müssen -Fehler provozieren», so der ehemalige Schweizer Internationale. «Ich lasse den zweiten Stürmer nicht immer laufen. Aber es ist ein -Signal, mit dem wir uns und der Konkurrenz zeigen können: Wir wollen angreifen, wir meinen es ernst.» Ein Signal, das Bruno Berner bereits im -November 2016 bei seinem ersten Spiel als FCT-Trainer im Derby beim FC Rapperswil-Jona (1:1) einsetzte.
Diese offensivere Grundhaltung gehörte zu den ersten Hebeln, die Berner seit seiner Ankunft in Tuggen in Gang gesetzt hatte. Ein anderer war, dass seine Spieler «mehr mit dem Raum» arbeiten sollten. «Der Schweizer Fussball ist oft darauf bedacht, den Ball in die Füsse zu spielen. Ich will aber, dass man den Platz, den man auf dem Feld hat, viel mehr ausnützt. Dazu braucht es Laufbereitschaft, egal ob mit oder ohne Ball. Diese Idee setzen wir nach wie vor nur bedingt gut um.» Die wichtigsten Impulse gab Berner aber wohl nicht auf dem Platz, sondern in der Kabine. «Die Spieler mussten sich wieder bewusst werden, wie wichtig der Mitspieler ist. Sie durften nicht mehr dem anderen die Schuld für Fehler geben.» Dies habe Berner festgestellt, als er in Tuggen ankam. «Das war meine Wahrnehmung. Es heisst nicht, dass mein Vorgänger dies vernachlässigt hat. Der FCT hat schon in der Vorrunde gute Spiele gezeigt, hätte mehr Punkte holen können.»


Immer noch kein Sieg gegen Köniz


Auch wenn für Berner die entscheidende Phase schon lange angelaufen ist, freut er sich enorm auf den letzten Abschnitt der -Saison. «Wir wussten schon immer, dass wir es in den eigenen Händen haben. Nun sind es noch zwei Punkte. Wir können den Klassenerhalt förmlich riechen», so Berner. «In allen -Ligen Europas geht es nun in die Endphase. Es kommen Emotionen auf, für uns wird es zum Nervenspiel. Wir müssen also Entscheidungen auf dem Platz nicht aus Emotionen -heraus, sondern nüchtern fällen können», so Berner und fügt an: «Wir haben genügend -Erfahrung im Team, um dies zu meistern.»
Dass noch vier Spiele gegen direkte Konkurrenten anstehen, spielt für Berner an sich keine Rolle – unglücklich ist er damit aber nicht. «Ich liebe solche Situationen, ich liebe Herausforderungen.» Der 39-Jährige spricht oft von den im Fussball so wichtigen 1:1-Situationen. «Man kann taktisch noch so gut eingestellt sein, irgendwann kommt man in -diese Situationen. Genau jetzt müssen wir den Willen und den Mut haben, uns diesen Situationen zu stellen. Dadurch werden Spiele entschieden.» vBerner spricht von «fressen oder gefressen werden». Passende Worte für den Abstiegskampf. Morgen spielt der FC Tuggen gegen den FC Köniz. Die Bilanz der Märchler gegen die Berner liest sich nicht wirklich erfolgreich: sieben Niederlagen, ein Remis – und noch kein einziger Sieg.

Tuggen – Köniz
Samstag, 16 Uhr, Linthstrasse

Zukunft ungewiss – Personalstand ungewiss
Ob Bruno Berner über die Saison hinaus Trainer des FC Tuggen bleibt, darüber kann der ehemalige Schweizer Internationale keine Auskunft geben. «Ich weiss es nicht. Das ist auch kein Problem. Es sorgt nur dafür, dass ich noch fokussierter bin auf den Ligaerhalt.» Ebenfalls keine Auskunft gibt es zum Stand von Verletzungen einzelner Tuggner Spieler. Hier liegt es aber wohl nicht am Können, sondern am Willen Berners. In der Endphase der Meisterschaft will der FC Tuggen seine Karten nicht offenlegen. Sicher nicht mehr auflaufen werden Torhüter Waldvogel und Verteidiger Timo Todzi. (azü)

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