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Jakup Jakupov im Zweikampf. Trotz seinem grossen Kampfgeist blieb er am Samstag erfolglos. (Bild: Carlo Stuppia)
Dardan Morina erhielt vom Trainergespann eine Position in der Startelf zugeteilt. (Bild: Carlo Stuppia)
Alessandro Renna im Kopfballduell mit einem Tessiner. (Bild: Carlo Stuppia)
Javier Santa kämpft um den Ball. Der Routinier zeigte am Samstag einige gute Aktionen (Bild: Carlo Stuppia)

«Wir tun uns schwer, das Spiel zu machen»

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Stadler Dario 1

Noch hat der FC Tuggen in der 1. Liga den Tritt nicht richtig gefunden. Vor allem in der Offensive fehlt die Durchschlagskraft. Morgen gegen die Reserven aus St. Gallen wollen die Märchler dennoch punkten.

von Tobias Akermann

Dario Stadler kann schon jetzt auf einen kometenhaften Aufstieg in seiner Fussballkarriere zurückblicken. In seinen jungen Jahren durchlief er die Nachwuchsabteilungen vom FC Wil, ehe er im St. Gallischen blieb und zum damals in der 2. Liga spielenden FC Bazenheid wechselte. Von Bazenheid führte ihn sein Weg im Sommer 2016 in die Promotion League zu Tuggen – -das notabene vier Ligen höher kickte als Bazenheid. «Nach meinem Wechsel war ich zuerst Ergänzungsspieler und konnte mich langsam an den Rhythmus der Promotion League gewöhnen», blickt Stadler zurück. In der Rückrunde wurde der inzwischen 24-Jährige vermehrt zum Leistungsträger und zählt nun zur Stammformation.Der Sympathieträger ist einer der Spieler, der dem Märchler Club trotz des Abstiegs treu geblieben ist. Unterschiede zwischen Promotion League und 1. Liga sind für ihn klar ersichtlich: «Letzte Saison haben wir gegen stärkere Mannschaften gespielt und waren selten das Team, welches das Spiel machen musste. Das ist nun anders. Wir sind die Mannschaft, die dem Spiel den Stempel aufdrücken müsste – leider klappte dies noch nicht in allen Spielen wunschgemäss.»

Taktische Anpassungen

In den bisherigen zehn Meisterschaftsspielen stand die Nummer 6 des FCT immer in der Startelf. Von Strapazen oder Müdigkeit will Dario Stadler aber nichts wissen. «Ich fühle mich super und bin körperlich in einem guten Zustand.» Der holprige Saisonverlauf kommt für Dario Stadler indes nicht überraschend: «Gegen vermeintlich kleinere Gegner haben wir unsere Mühe und lassen immer wieder wichtige Punkte liegen, wie zuletzt gegen Seuzach.» Damit es in naher Zukunft auch gegen Gegner aus der unteren Tabellenregion klappt, müssen die Tuggner einfacher und schnörkelloser nach vorne Spielen. «Im letzten Drittel fehlt uns bislang die Durchschlagskraft – und wir suchen zu wenig den Abschluss», betonte Stadler.
Am letzten Samstag stellte Trainer Danijel Borilovic seine Taktik um und setzte Dario Stadler als hängende Spitze hinter dem einzigen Stürmer Petar Ugljesic ein. Keine neue Rolle für den polyvalent einsetzbaren Mittelfeldspieler. «Eigentlich bin ich im zentralen Mittelfeld zuhause. -Jedoch kenne ich die Position hinter den Sturmspitzen von früher. Die Position gefällt mir gut, weil ich nach vorne viele Freiheiten
habe.»
Mit dem Spiel am Samstag in Wil gegen die U21 des FC St. Gallen gastieren die Tuggner wieder bei einem Gegner aus der unteren Tabellenhälfte, belegt die Jungmannschaft St. Gallens momentan doch den drittletzten Platz. Dario Stadler warnt aber vor dem Gegner: «Gegen U21-Mannschaften weiss man nie so recht, was einen erwartet. Die St. Galler stellen eine spielstarke Mannschaft, und auf Kunstrasen wird es eine Umstellung für uns sein – jedoch werden wir bereit sein.»

St. Gallen 2 – Tuggen
Samstag, 16 Uhr, IPG-Arena Wil

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