KADER 1. MANNSCHAFT

SPIELPLAN

Der FC Tuggen musste sich am Samstag bei der zweiten Mannschaft Winterthurs mit einem Punkt begnügen.

von Tobias Akermann, March-Anzeiger/Höfner Volksblatt

Jaggy Kim Kocayildiz Eren 1
Kim Jaggy, hier in AKtion gegen den SV Höngg, war nach dem Spiel nicht zufrieden.

 

Anhand des Chancenplus’ Tuggens müssen die Märchler am Schluss von zwei verlorenen Punkten sprechen. Dennoch bleibt der FCT nach dem Unentschieden auf dem zweiten Tabellenrang – was allerdings nicht verhinderte, dass einige Tuggner nach Spielschluss die Köpfe hängen liessen.

Auch Routinier Kim Jaggy war nach dem Unentschieden nicht zufrieden. «Natürlich sind wir über den Spielausgang enttäuscht. Doppelt bitter ist, dass wir den Ausgleich in der Nachspielzeit erhalten haben.Der Sieg wäre enorm wichtig gewesen.» 

Ungenaue Winterthurer

In einem von Beginn an ausgeglichenen Spiel tat Tuggen mehr für die Offensive als die jungen Winterthurer. Schon nach wenigen Minuten musste sich der Winterthurer Schlussmann auszeichnen und den Weitschuss von Dardan Morina um den Pfosten lenken. Im gleichen Stil ging es weiter. Tuggen zog sein gewohntes Kurzpassspiel auf und kombinierte sich durch die Reihen der Winterthurer. Chancen für die Führung waren genügend vorhanden. Jedoch blieb die sonst so starke Offensive um Genc Krasniqi, Jakup Jakupov und Dario Stadler an diesem Abend ohne Abschlussglück.

Auf der Gegenseite musste Tuggen in der Defensive immer auf der Höhe sein. Die Winterthurer schalteten exrem schnell um und versuchten, mit überfallartigen Kontern Gefahr zu erzeugen. Jedoch blieben sie oft zu ungenau.

Eigentor führt zum 2:1

In der zweiten Hälfte hatten die Märchler mehr Abschlussglück. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld lancierte Stadler den mitgelaufenen Krasniqi, der mit einem satten Schuss unter die Latte die verdiente Führung erzielte. Tuggen wollte nachlegen und kam beinahe zum zweiten Tor, Jakupov scheiterte aber am Pfosten.

Winterthur, das sich nicht geschlagen gab, konnte reagieren. Nach einem Durcheinander in der Tuggner Hintermannschaft drückte Quintoles den Ball über die Linie. Der Ausgleich entsprach nicht dem Spielverlauf. Tuggen war in dieser Phase des Spiels überlegen. Folgerichtig kam es zur erneuten Führung. Die Hereingabe vom eben erst eingewechselten Rinor Avdyli lenkte der Winterthurer Thomas Kargbo ins eigene Tor ab. Eine glückliche, aber verdiente Führung zum richtigen Zeitpunk (84.). Tuggen verwaltete die Führung – bis in der Nachspielzeit ein Freistoss zum Remis führte. Evandeur Nsiala traf per Kopf zum umjubelten Ausgleich. Dario Stadler verpasste mit der letzten Szene des Spiels den erneuten Führungstreffer.

Die Chancenauswertung sah dann auch Kim Jaggy nach der Partie als grösstes Problem. «Wir hatten unsere Chancen in der ersten Halbzeit. Wenn man diese nicht nutzt, wird man bestraft. Dies mussten wir heute Abend auf bittere Weise erfahren.»

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